Das Wintersemester als Chance
Wieder diskutieren Politiker*innen, Rektor*innen und Professor*innen, wie das Studium inmitten der Pandemie ablaufen soll. Und wieder bleiben die studentischen Stimmen meist ungehört. Dabei haben wir viel zu sagen! Ein Gastbeitrag der "#DigitalChangeMaker".

Foto: dipsindia2004 / pixabay.
DAS SOMMERSEMESTER STELLTE Hochschulen und deren verschiedene Statusgruppen in vielerlei Hinsicht vor Herausforderungen: Lehrende und Hochschulleitungen mussten in kürzester Zeit eine Infrastruktur bereitstellen, die – gelinde gesagt – an den meisten deutschen Hochschulen noch in den Kinderschuhen steckte. Wie schnell dieser Infrastrukturwandel in den meisten Fällen gestaltet werden konnte, ist beeindruckend, und dafür gebührt den Entscheidungsträger*innen Respekt. Dennoch ist es erstaunlich, wie einseitig die ohnehin eher stille Debatte um die Krisenstrategien im Umgang mit der Pandemie geführt wird. Studentische Stimmen wurden bislang kaum gehört. Dabei verlangt die Krise gerade auch den Studierenden viel ab. Daher wollen wir DigitalChangeMaker durch diesen Beitrag eine studentische Perspektive auf das zweite "#CoronaSemester" werfen – und auf die Tücken und Vorzüge des digitalen Hochschullebens. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der steigenden Covid-Infektionszahlen und dem damit voraussichtlich ausbleibenden Hybridsemester drängend.
1. Corona stellte viele Studierende vor finanzielle Probleme. Hier muss die Politik schnelle, effektive Lösungen finden.
Seit März hat sich der Alltag der ...
Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels
Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.
Kommentare
#1 - Das ist ein wertvoller Diskussionsbeitrag, dem ich in…
Zum ersten geht es um die Planbarkeit des Studiums in diesen Zeiten. Die Diskussion um ein "Hybrides Semester" war hier sicher problematisch, vor allem, wenn dann alles wieder ganz anders kommt. Vielleicht ist hier mehr Pragmatissmus hilfreich auf Kosten von "wishful thinking".
Als zweites sehe ich den Bedarf an Kommunkation und "Community-Building" unter den Studierenden. Da ist es nicht mit der Einführung von Zoom-Vorlesungen getan. Das Gebiet der studentischen Kommunikatio den Studierenden selbst zu überlassen, die sich dann in WhatsApp-, Telegram-, oder Discord-Gruppen zersplittern ...
#2 - "Klare Szenarien für das Wintersemester" - tja. Am…
#3 - Ich kann die hier formulierten Forderungen der Studierenden…
Wir können und sollten jedoch auch noch viel besser werden mit der Online-Lehre und mit den digitalen Services für ...
#4 - Die Stimmen der Studierenden und einen besseren Einbezug…
Wir sind auf Stimmenfang gegangen: www.Studium-im-shutdown.de
Reinhören lohnt sich. Mittlerweile 16 Folgen in denen Studierende über das Studium während Corona sprechen.
Neuen Kommentar hinzufügen