Schwarz-grüne Minister einigen sich auf ExStra-Strategiepapier
Ihre SPD-Kollegen hatten umfangreiche Veränderungen am Exzellenzwettbewerb vorgeschlagen, diese lehnt die sogenannte B-Seite jedoch wortreich ab. In einer zentralen Forderung besteht allerdings Einigkeit: der nach mehr Clustern und mehr Geld.

Die Standorte der Exzellenzuniversitäten und -cluster. Bild: BMBF.
JETZT LIEGEN DIE KARTEN auf dem Tisch. Nach den SPD-Wissenschaftsministerien haben sich auch die Landesregierungen mit Unionsbeteiligung auf ein Strategiepapier zur Zukunft der Exzellenzstrategie (ExStra) geeinigt. Auch sie fordern deutlich mehr Exzellenzcluster als bislang und wollen das ExStra-Budget allein deshalb um mindestens 200 Millionen Euro aufstocken. Andere Pläne der SPD-Seite weisen die B-Länder hingegen in ihrem Papier zurück.
Das vertrauliche "Non-Paper Exzellenzstrategie", koordiniert von Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU), liegt mir exklusiv vor. Es benennt "acht Prinzipien und Kriterien bezüglich der Fortsetzung des Programms", die neben Sibler von den CDU-Wissenschaftsminister:innen von Niedersachsen (Thümler), Schleswig-Holstein (Prien), Sachsen (Gemkow) und dem Saarland (Ministerpräsident Hans) geteilt werden. Ebenso dem Papier zugestimmt haben die grünen Wissenschaftsministerinnen aus Baden-Württemberg (Bauer) und Hessen (Dorn) und Nordrhein-Westfalens parteilose Ressortchefin Isabel Pfeiffer-Poensgen.
Keine großen Veränderungen
Eine Kernaussage findet sich direkt unter Punkt 1: Die Architektur der ExStra-Förderformate, steht da, habe sich als tragfähig erwiesen. Grundlegende Änderungen werden in dem Papier insofern abgelehnt, darunter auch der im SPD-Papier enthaltene, ...
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Kommentare
#1 - Alle diese durch höhere Geldforderungen geprägten…
bevorstehende Beseitigung der Corona-Schäden wird all diese Pläne nicht zulassen. Was den "Vorreiter" der
schwarz-grünen Pläne betrifft, möge es bitte keinen
BMBF-Minister aus Bayern geben. Zollen sie die Pläne aus der Herrmann-Kiste dort umsetzen.
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