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Schwarz-grüne Minister einigen sich auf ExStra-Strategiepapier

Ihre SPD-Kollegen hatten umfangreiche Veränderungen am Exzellenzwettbewerb vorgeschlagen, diese lehnt die sogenannte B-Seite jedoch wortreich ab. In einer zentralen Forderung besteht allerdings Einigkeit: der nach mehr Clustern und mehr Geld.

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Artikelbild: Schwarz-grüne Minister einigen sich auf ExStra-Strategiepapier

Die Standorte der Exzellenzuniversitäten und -cluster. Bild: BMBF.

JETZT LIEGEN DIE KARTEN auf dem Tisch. Nach den SPD-Wissenschaftsministerien haben sich auch die Landesregierungen mit Unionsbeteiligung auf ein Strategiepapier zur Zukunft der Exzellenzstrategie (ExStra) geeinigt. Auch sie fordern deutlich mehr Exzellenzcluster als bislang und wollen das ExStra-Budget allein deshalb um mindestens 200 Millionen Euro aufstocken. Andere Pläne der SPD-Seite weisen die B-Länder hingegen in ihrem Papier zurück.

Das vertrauliche "Non-Paper Exzellenzstrategie", koordiniert von Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU), liegt mir exklusiv vor. Es benennt "acht Prinzipien und Kriterien bezüglich der Fortsetzung des Programms", die neben Sibler von den CDU-Wissenschaftsminister:innen von Niedersachsen (Thümler), Schleswig-Holstein (Prien), Sachsen (Gemkow) und dem Saarland (Ministerpräsident Hans) geteilt werden. Ebenso dem Papier zugestimmt haben die grünen Wissenschaftsministerinnen aus Baden-Württemberg (Bauer) und Hessen (Dorn) und Nordrhein-Westfalens parteilose Ressortchefin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Keine großen Veränderungen

Eine Kernaussage findet sich direkt unter Punkt 1: Die Architektur der ExStra-Förderformate, steht da, habe sich als tragfähig erwiesen. Grundlegende Änderungen werden in dem Papier insofern abgelehnt, darunter auch der im SPD-Papier enthaltene, ...

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Kommentare

#1 -

Eginhard Meinet | So., 18.04.2021 - 13:36
Alle diese durch höhere Geldforderungen geprägten Vorschläge übersehen eine schlichte Wahrheit: Die uns
bevorstehende Beseitigung der Corona-Schäden wird all diese Pläne nicht zulassen. Was den "Vorreiter" der
schwarz-grünen Pläne betrifft, möge es bitte keinen
BMBF-Minister aus Bayern geben. Zollen sie die Pläne aus der Herrmann-Kiste dort umsetzen.

#2 -

Th. Klein | Mo., 19.04.2021 - 15:29
Ich teile grundsätzlich die Befürchtungen, dass die Folgen der Corona-Krise auch finanzielle Folgen für die Hochschulen haben werden. Aber und zum Verweis auf Bayern (@Meinet): die Ressourcen der Hightech Agenda Bayern werden gerade ohne einen Cent Abzug an die Hochschulen und Universitäten verteilt.

#3 -

Eginhard Meinet | Mo., 19.04.2021 - 16:22
@Klein: Bei WissenDrei hat Herr Wiarda gerade einen m.E. cleveren Vorschlag gemacht, wie man durch Umschichtung eines Teiles der Aufwüchse für DFG und außeruniversitäre Einrichtungen zugunsten der Universitäten die Probleme regulieren könnte. Ich bin gespannt, ob man darauf eingeht und nicht wieder die Dinge im Klein-klein und per Lobbyismus "zermahlt".

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