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Hanna, die Historiker und die Frage, wie es jetzt weitergeht

In einer Resolution fordern die Mitglieder des Historikerverbands einen grundlegenden Systemwandel, um die prekären Arbeitsbedingungen im Fach zu bekämpfen. Doch bei der Benennung konkreter Lösungen bleiben auch sie vage. Ein Gastkommentar von Ariane Leendertz.

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Artikelbild: Hanna, die Historiker und die Frage, wie es jetzt weitergeht

Das ist Hanna aus dem Erklärvideo des BMBF. Auch der Historikerverband fordert eine Zukunft für sie im Wissenschaftssystem. Doch wie genau könnte die aussehen? Foto: Screenshot des Videos .

DIE HISTORISCHE ZUNFT ist nicht unbedingt als Speerspitze der Modernisierung bekannt. Das althergebrachte Lehrstuhlprinzip, das durch die Juniorprofessur und Forschungsgruppenleitungen eigentlich relativiert werden sollte, hat sich im Fach ebenso hartnäckig gehalten wie die monographische Habilitationsschrift, die in anderen Disziplinen von alternativen Qualifizierungsleistungen abgelöst worden ist. Um so bemerkenswerter ist der Vorstoß, den der Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) mit seiner vergangene Woche auf dem 53. Historikertag verabschiedeten Resolution für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Karrierewege in der Wissenschaft unternimmt. Der Verband ruft darin zu nichts Geringerem als einem Systemwandel auf, in dessen Zuge die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen sowie die Personalstrukturen grundlegend reformiert werden müssen.

Die Diskussion mit dem Hashtag " #IchbinHanna ", im Juni diesen Jahres von wenigen Aktivist:innen angestoßen, hat somit auch einen der ...

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Kommentare

#1 -

Michael Liebendörfer | Sa., 16.10.2021 - 02:06
"Personen, die im Fach etabliert sind und in Forschung, Lehre und Administration alle Voraussetzungen für eine Professur erworben haben, [...] gehen der Wissenschaft ebenso verloren wie diejenigen, die nach einer hervorragenden Promotion die Universität verlassen haben."



Wie soll es denn bei dieser Analyse konkret werden können? Die einzige Lösung wäre Geld für alle. Für mich klingt das nach einem Text, auf den man sich leicht einigen kann, weil man eben keine praktische Lösung ableiten kann.



Hart wird die Debatte z.B., wenn man fordert, dass es in seinem Fach in Zukunft keine Drittmittel mehr geben soll, nur noch Dauerstellen nach der ...

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