Direkt zum Inhalt

Die Corona-Zahlen fallen weiter, besonders bei Kindern und Jugendlichen

Erstmals seit vielen Monaten infizierten sich nachweislich mehr über 60-Jährige als unter 15-Jährige. Kinderärzte fordern Gleichbehandlung für Schüler in der Pandemie.

Bild
Artikelbild: Die Corona-Zahlen fallen weiter, besonders bei Kindern und Jugendlichen

Illustration: Alexandra Koch / Pixabay.

DIE OFFIZIELLEN CORONA-ZAHLEN fallen seit einigen Tagen mit immer größerer Geschwindigkeit. Heute Morgen meldete das Robert-Koch-Institut eine deutschlandweite 7-Tages-Inzidenz von 1.394. 30 Punkte weniger als gestern und 339 (19,9 Prozent) weniger als vor einer Woche. In den meisten Bundesländern geht es teilweise deutlich abwärts, nur in Hamburg stagnieren die Zahlen.

Das RKI sah schon vergangenen Donnerstag den Höhepunkt der BA.2-Welle als möglicherweise überschritten. Doch ist der schnelle Rückgang echt, oder wird er dadurch überzeichnet, dass sich womöglich immer weniger Menschen testen lassen, weil der Druck der Corona-Regeln nachlässt?

Die aktuellen Testzahlen hat der Laborverband ALM heute vorgelegt, sie zeigen für die vergangene Woche weniger Test, aber auch eine Rückgang der Positivquote. Auch eine weitgehende Analyse der von den Gesundheitsämtern ans RKI übermittelten Corona-Meldungen spricht dafür, dass die Abwärts-Dynamik echt ist. Da nur noch Kinder in fast allen Bundesländern flächendeckend und anlasslos in Kitas und Schulen getestet werden, müsste sonst ihr Anteil an allen gemeldeten Neuinfektionen einen Sprung nach oben machen.

Das war aber nicht ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Artikelbild: Ukraine-Flüchtlinge: Warum die Kultusminister nicht beherzter Hilfen fordern

Ukraine-Flüchtlinge: Warum die Kultusminister nicht beherzter Hilfen fordern

Bund und Länder müssten längst über ein großes Hilfsprogramm für Schulen verhandeln, um diesen bei ukrainischen Geflüchteten zu helfen. Dass sie es nicht tun, hat womöglich einen ernüchternden Grund. Ein Kommentar.


  • Artikelbild: Self-fulfilling prophecy

Self-fulfilling prophecy

Ab demnächst werden fast überall nur noch Kinder und Jugendliche flächendeckend auf eine Corona-Infektion getestet. Die Wahrnehmung, welche Rolle sie in der Pandemie spielen, wird dadurch noch schiefer werden – mit Folgen.


  • Bitte keine Aufnahmeroutine

Bitte keine Aufnahmeroutine

Wie kann Deutschlands Bildungssystem den ukrainischen Kindern und Jugendlichen gerecht werden? Ein Essay.


Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • Es muss wieder Normalität einziehen in den Hochschulen

Es muss wieder Normalität einziehen in den Hochschulen

Die FDP-Bundesministerin für Bildung und Forschung über die Situation der Studierenden nach vier Pandemie-Semestern, ihre BAföG-Pläne, den Digitalpakt Hochschule – und warum sie den Studierenden "Zukunftsmut" wünscht.


  • Artikelbild: Mindestens 2,2 Milliarden Euro

Mindestens 2,2 Milliarden Euro

KMK-Präsidentin Karin Prien rechnet mit 400.000 geflüchteten Schülern aus der Ukraine und fordert: Der Bund muss sich an der Finanzierung von 7000 zusätzlichen Lehrkräften, von Sozialarbeitern und Schulpsychologen beteiligen. Besonders dramatisch sei der Mangel an Therapieplätzen für Kinder: "Karl Lauterbach...


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Das wird nicht reichen

Die Bundesregierung lässt die Kitas und Schulen auf den Kosten für die Betreuung und Beschulung ukrainischer Kinder sitzen.