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15 Mal aus China, siebenmal aus den USA

Warum das "1000-Köpfe-Plus"-Programm einen erstaunlich guten Start hinlegt – und doch ganz anders ist, als ursprünglich gedacht.
Screenshot der Website

Screenshot der " 1000-Köpfe-Plus "-Webauftritts.

DER ANFANG IM SOMMER war holprig, aber seitdem hat das "1000-Köpfe-Plus"-Programm erstaunlich schnell Fahrt aufgenommen: Am Montag verkündete die Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH) per Pressemitteilung, dass sie bereits die ersten 74 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Förderung ausgewählt hat.

Kurzer Rückblick: Als das BMFTR im Juli den Startschuss gab , existierte zwar bereits ein Webauftritt namens www.1000-köpfe-plus.de , aber der war kaum gefüllt. Die Humboldt-Stiftung hatte zu dem Zeitpunkt auf ihren Seiten noch gar keine Hinweise für Bewerberinnen und Bewerber, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) konnte immerhin schon eine Seite vorweisen – allerdings nur auf Deutsch. Warum damals alles so Knall auf Fall gehen musste? Wohl weil kurz darauf der Bundeshaushalt 2025 im Kabinett beschlossen werden sollte – und es galt, den Haushaltspolitikern zu zeigen: Das Programm steht, das Geld wird gebraucht.

Entstanden als Reaktion auf Trumps Generalangriff auf die US-Wissenschaft, sollte die Initiative verschiedene Ziele miteinander verbinden, wie Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) zum damaligen Startschuss erklärte: "Mit dem 1.000-Köpfe-Plus-Programm, im Englischen Global Minds Initiative Germany , setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Wissenschaftsfreiheit und bieten internationalen Forschenden einen sicheren Hafen. Wir geben einen Impuls, ...

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Kommentare

#1 -

Dominik Fischer | Di., 21.10.2025 - 18:10

Glückwunsch zum gelungenen Start!

Und wunderbar, dass Daten erhoben werden und eine Kennzeichnung erfolgt, wer und wie viele durch die Initiative gefördert werden, um Rückschlüsse auf den Erfolg des Programmes zu ziehen und ggf. Anpassungen vornehmen zu können.

Das wurde ja unter anderem in diesem Blog sehr nachdrücklich angeregt ;)

#2 -

Penny Woeful  | Do., 23.10.2025 - 07:28

Ich finde es weder dramatisch noch überraschend, dass nicht 90% der Geförderten aus den USA kommen. Es geht m.E. in dem Programm darum, tolle zusätzliche Wissenschaftler:innen aus der ganzen Welt zu gewinnen. Auch solche, die unter anderen Umständen in die USA gegangen wären, jetzt aber für eine gewisse Zeit nach Deutschland kommen. In Zeiten, in denen Trump z.B. Visa für internationale Postdocs zunehmend unmöglich macht, ist das doch eine passende Auswahl der AvH.

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