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Gehälter an der Uni: Professoren verdienen in der Hauptstadt am besten

Bei der Besoldung plus Zulagen haben sich die Berliner W3-Universitätsprofessuren bundesweit an die Spitze geschoben.

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Artikelbild: Gehälter an der Uni: Professoren verdienen in der Hauptstadt am besten

Grafik: Mohammed Hassan / pixabay.

WER ALS PROFESSOR in Deutschland ordentlich Geld verdienen will, sollte nach Bayern oder Baden-Württemberg gehen? Stimmt. Aber teilweise noch mehr Gehalt gibt es in – Berlin.

Wie ein aktueller Vergleich des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) zeigt, verdienen W3-Uniprofessoren, die es auf die höchste Besoldungsgruppe für Professuren mit Beamtenstatus geschafft haben, nirgendwo in Deutschland real mehr als in der Bundeshauptstadt. Bei der tatsächlichen Brutto-Monatsbesoldung, also Grundgehalt inklusive aller Zulagen, kommt Berlin zusammen mit Bayern auf einen Spitzenwert von 9980 Euro. Schlusslichter sind Nachbar Brandenburg mit 8760 Euro und Mecklenburg-Vorpommern, das W3-Professoren im Schnitt nur 8310 Euro zahlt. Die Spanne zwischen Spitze und Schluss der Gehaltstabelle ist mit fast 1600 Euro enorm.

Auch bei den W1-Realgehältern für die Gruppe der Juniorprofessuren schafft Berlin mit 5460 Euro brutto Platz zwei hinter Baden-Württemberg. Am wenigsten gibt es in Niedersachsen (5040 Euro) und erneut in Mecklenburg-Vorpommern (4840 Euro). Grundlage der Zahlen ist eine Spezialauswertung des Statistischen Bundesamtes im Auftrag des DHV, die diese Woche in Forschung & Lehre erscheint.

Ein hessisches Urteil brachte den ...

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Kommentare

#1 -

Kritischer Geist | Do., 01.12.2022 - 09:02
Die Rolle des DHV, der insbesondere in Berufungsverhandlungen unerfahrenen jungen Professorinnen und Professoren suggeriert, nur ab einer bestimmten, oft utopisch hohen Zulagenhöhe könne man von einer wertschätzenden Verhandlung sprechen, ist hier nicht zu unterschätzen.

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