Direkt zum Inhalt

200-Euro-Hilfe soll ab 15. März für alle starten – wenn der Testlauf klappt

Anfang März öffnet die Antragsplattform für Studierende und Fachschüler voraussichtlich nur für wenige Hochschulen in wenigen Bundesländern. Der Großteil der Berechtigten erhielte das Geld  damit erst im Frühling.

"AUF DER ZIELGERADEN" befinde sich die 200-Euro-Einmalzahlung für Studierende und Fachschüler, teilte am Montagabend das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit. Nicht zum ersten Mal, doch diesmal lud das Ministerium zu einem Pressestatement von BMBF-Chefin Bettina Stark-Watzinger (FDP) ein. Worum es an diesem Dienstagmittag gehen wird: vor allem um die geplante Infokampagne, die jetzt starten soll, damit möglichst viele Berechtigte sich rechtzeitig die nötige BundID besorgen.

Doch könnte auch der Zeitplan zur Sprache kommen, auf den sich die Länder gestern geeinigt haben. Er sieht vor, dass die eigens konzipierte Antragsplattform nicht wie erhofft am 1. März für alle Studierende und Fachschüler öffnet, sondern dass es zunächst nur einen Testlauf der Plattform im Echtzeitbetrieb geben soll unter Beteiligung weniger Hochschulen in wenigen Ländern (die Rede ist von zwei bis drei Hochschulen in zwei bis drei Ländern).

– SIEHE AUCH AKTUALISIERUNG UNTEN –

Wenn technisch alles glattgeht und parallel alle Länder die nicht zu unterschätzenden rechtlichen Hürden genommen haben, soll ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Kommentare

#2 -

Dirk | Di., 28.02.2023 - 23:11
Bei uns will das Ministerium ausländische Studierende, die sich noch in der Studienvorbereitung (Studienkolleg) ebfinden, aber vollumfänglich immatrikuliert sind und den Semesterbeitrag bezahlen, von der Unterstützung ausschließen.
Wenn ich in den Gesetzestext schaue, kann ich keine Begründung dafür finden. :-(

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • Artikelbild: 800 Euro weniger

800 Euro weniger

Wie groß ist der Gehaltsunterschied zwischen Professorinnen und Professoren? Zwei Berliner Universitäten haben ihren Gender Pay Gap jetzt systematisch ausgewertet. Die Ergebnisse sind wenig überraschend, aber dramatisch. Ein Gespräch mit TU-Präsidentin Geraldine Rauch über die Suche nach den Ursachen.


  • Artikelbild: Urteil zum Gender Pay Gap: Gerät jetzt die W-Besoldung unter Druck?

Urteil zum Gender Pay Gap: Gerät jetzt die W-Besoldung unter Druck?

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden: Ein angeblich besseres Verhandlungsgeschick rechtfertigt keine Besserstellung beim Gehalt. Was bedeutet das für die verhandlungsabhängigen Leistungsbezüge von Professorinnen und Professoren?


  • Für wen lohnt sich die Exzellenzstrategie?

Für wen lohnt sich die Exzellenzstrategie?

Die alte Kritik ist wieder da: Allein die Anträge kosten dreistellige Millionenbeträge. Warum die Rechnung für die Verlierer trotzdem aufgeht.