Max-Planck-Generalsekretär Ludwig Kronthaler und der Gang nach Berlin: Ein Gespräch in der ZEIT

Es ist eine dieser Fragen, die einem ständig begegnet. Die Szene mutmaßt. Gerade erst gestern wieder, am Rande einer Festveranstaltung der Leibniz-Gemeinschaft. Ich habe die Frage vor einer Weile selbst in meinem Blog gestellt: Warum macht er das? Warum verlässt Ludwig Kronthaler, Generalsekretär der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und faktisch die Nummer zwei hinter Präsident Martin Stratmann, die Münchner Generalverwaltung und geht nach Berlin? Ausgerechnet an die Humboldt-Universität (HU), wo sie sich gefühlt seit Jahren um eben jenen Posten streiten, den Kronthaler jetzt übernehmen soll.
Zum Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik hat ihn das HU-Konzil gewählt mit erstaunlichen 43 von 44 Stimmen. Spätestens im März wird er anfangen. Und klar, Kronthaler hat viele Gründe dafür genannt, warum er Berlin und die HU so spannend findet, eine so einmalige Herausforderung, wie er immer wieder in den öffentlichen Anhörungen betonte. Worüber er nicht sprach, waren diejenigen Gründe, die ihm den Abschied von München leichter gemacht haben.
Vergangene Woche habe ich Kronthaler in Berlin getroffen. Wir haben uns lange unterhalten. Das Ergebnis unseres Gesprächs können Sie heute in der ZEIT lesen. In meiner Geschichte beschreibe ich einen ...
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