Direkt zum Inhalt

Akkreditierung: Die letzte Brücke für Mecklenburg-Vorpommern?

Bild
Artikelbild: Akkreditierung: Die letzte Brücke für Mecklenburg-Vorpommern?

Das schier unendliche Gefeilsche um die Reform des Akkreditierungssystems geht nochmal in die Verlängerung. Gestern haben sich die Amtschefs der Kultusministerkonferenz (KMK) erneut getroffen, um über den geplanten Staatsvertrag zu verhandeln. Der soll eigentlich am 8. Dezember beschlossen werden. Doch nach dem Hin und Her der vergangenen Monate – erst wollte Mecklenburg-Vorpommern (MV) nur gegen eine Extrawurst unterschreiben, dann sagte Hessen: "Ohne uns!" – läuft den Staatssekretären, die die Verhandlung führen, jetzt die Zeit davon.

Fest steht: Hatten die übrigen 15 Länder noch im Oktober gehoff t, mit Mecklenburg-Vorpommerns neuer Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) werde endlich alles ganz easy gehen, wissen sie seit ihrem gestrigen Treffen: Die Sache kann noch kippen. Eigentlich lautete der Plan, dass alle Länder gemeinsam den Staatsvertrag unterschreiben und die zum Gesetz nötige Ausführungsverordnung zwei Teile enthalten sollte: ein gemeinsamer Teil, auf den sich alle einigen. Und einer, den jedes Land für sich entwirft und in den jeder seine Sonderfälle hineinschreiben kann. Doch MV machte gestern klar: Das wird nichts. Alle vorgeschlagenen Kompromiss-Formulierungen für Teil 1 der Verordnung sind für das Land im Nordosten nicht akzeptabel.

Das Ergebnis: Eine Riege reichlich genervter Staatssekretäre auf der einen Seite – und ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Artikelbild: Promotionsrecht? Die Außeruniversitären sagen: Nein, danke!

Promotionsrecht? Die Außeruniversitären sagen: Nein, danke!

Zuletzt hat George Turner im Tagesspiegel davor gewarnt. „Wenn Fachhochschulen das Promotionsrecht zugestanden wird, kann man darauf warten, dass die Großkaliber der Forschung dies auch für sich reklamieren werden.“ Die „Großkaliber“, das sind für Turner die außeruniversitären Forschungsorganisationen Max Planck, Leibniz und Helmholtz.


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Studiengebühren: Leipziger Verwaltungsrichter sehen kein grundsätzliches Problem. Die Folgen des Urteils für den Rest der Republik

Es ist eine Gerichtsentscheidung, die keine bundesweiten Schlagzeilen gemacht hat, die aber dennoch wissenschaftspolitisch eine hohe Symbolkraft besitzt. Oder besessen hätte, je nachdem wie man es sieht. Das Verwaltungsgericht Leipzig hat entschieden, dass zwar die konkrete Studiengebührensatzung einer sächsischen...


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Mut zur Zahl

In Berlin gehen die Koalitionsverhandlungen auf die Zielgerade. SPD, Linke und Grüne berichten fast glückselig von der „Harmonie“, die in Sachen Wissenschaft zwischen ihnen herrsche. Beste Voraussetzungen, mal ein bisschen mutig zu sein. Doch was heißt Mut in einer Zeit, in der die überragende Bedeutung von Bildung Forschung in keiner Sonntagsrede fehlen darf? Mut heißt, konkret zu sein.


Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Spitzen-Nachricht: Berlins Regierender will auch Wissenschaftssenator werden. Was folgt daraus?

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will in der neuen rot-rot-grünen Koalition zusätzlich das Wissenschaftsressort übernehmen (siehe zur Postenverteilung auch BZ und Tagesspiegel). Das ist in zweifacher Hinsicht bemerkenswert. Erstens: Müller hat selbst nie studiert.


  • Max-Planck-Generalsekretär Ludwig Kronthaler und der Gang nach Berlin: Ein Gespräch in der ZEIT

Max-Planck-Generalsekretär Ludwig Kronthaler und der Gang nach Berlin: Ein Gespräch in der ZEIT

Quelle: www.effinger-photography.de, bearbeitet Es ist eine dieser Fragen, die einem ständig begegnet. Die Szene mutmaßt. Gerade erst gestern wieder, am Rande einer Festveranstaltung der Leibniz-Gemeinschaft. Ich habe die Frage vor einer Weile selbst in meinem Blog gestellt: Warum macht er das? Warum verlässt Ludwig...


  • Artikelbild: Einigung in letzter Minute: Der Staatsvertrag zur Akkreditierung kommt

Einigung in letzter Minute: Der Staatsvertrag zur Akkreditierung kommt

Es ist ein Sprachbild, das bei einem Thema wie der Akkreditierung von Studiengängen so gar nicht passen mag, und doch haben Wissenschaftsstaatssekretäre es in den vergangenen Tagen häufiger benutzt: Die Kuh ist vom Eis. Am 8. Dezember (nächsten Donnerstag) treffen sich die Kultusminister zu ihrer letzten Sitzung in...