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Der Kampf gegen die Wissenschaftsskepsis fängt in der Schule an

Die Wissenschaftspolitiker der Regierungsfraktionen loten neue Initiativen für die Wissenschaftskommunikation aus. Doch die womöglich wichtigste Aufgabe fällt den Lehrern zu.

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Artikelbild: Der Kampf gegen die Wissenschaftsskepsis fängt in der Schule an

Foto: Pxhere - cco .

PLÖTZLICH MACHT DIE Politik Tempo. Erst hat die SPD-Bundestagsfraktion ein Konzeptpapier mit dem Titel " Wissenschaftskommunikation stärken " veröffentlicht und zum Austausch darüber eingeladen. Zwei Tage später war die Unionsfraktion mit ihrem Expertengespräch "Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsjournalismus" dran, zwar noch ohne eigenes Konzeptpapier, dafür aber an symbolischem Ort: im Berliner Museum für Naturkunde, das mit seinem Direktor Johannes Vogel als nationaler Hotspot der bürgernahen Wissenschaft gilt.

Man darf fragen, ob neue Förderideen für gute Wissenschaftskommunikation nicht schon damit anfangen sollten, dass die beiden Regierungsfraktionen beim Nachdenken über sie nicht derart aneinander vorbei arbeiten. Aber geschenkt. Entscheidender ist, dass in der Politik das Bewusstsein für einen, auf den ersten Blick seltsamen Widerspruch wächst: Die Menschen in Deutschland sind vergleichsweise interessiert an wissenschaftlichen Themen, und die Mehrzahl gibt an, dass sie Wissenschaft und Forschung insgesamt vertrauen. Doch glauben laut der regelmäßigen Wissenschaftsbarometer -Umfrage nur 40 Prozent der Befragten, dass die Wissenschaftler zum Wohl der Gesellschaft arbeiten.

Woher kommt diese Kluft? Wie hängt sie zusammen mit der in ...

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Kommentare

#1 -

Claudis | Mi., 24.04.2019 - 01:04
„Wissenschaft ist der nie endende, von Rückschlägen begleitete Prozess der Annäherung an die Wahrheit.“ Ich finde dieser Satz definiert Wissenschaft sehr gut. Ist der von dir? Ich würde ihn gerne zitieren! Danke und Gruß Claudia

#3 -

Paul K. | Mi., 24.04.2019 - 17:13
Ein Verständnis von Wissenschaft und seinem Betrieb ist hilfreich und notwendig aber bei Weitem nicht hinreichend um Wissenschaft bzw. ihr öffentliches Bild gegen ihre antagonistischen Kräfte – gegenwärtige und zukünftige – zu schützen. Aus inhaltlichen Gründen nicht und auch nicht aus Gründen, die in der menschlichen, genauer, psychischen Eigenschaftlichkeit liegen.

Aus inhaltlichen Gründen nicht, weil Antagonisten, auch ohne lügen zu müssen, Wissenschaft windelweich prügeln können – Wissenschaft verantwortet das Wissen das sie in die Welt gesetzt hat, für ihre nachteiligen Folgen haftet sie aber quasi nicht und die Geschichte der Folgen liegt in der Zukunft – damit lässt sich übelst ...

#5 -

Laubeiter | Do., 09.05.2019 - 14:27
Kindliche Neugier ist wissenschaftlichen Neugier verwandt, deshalb können Kinder wohl gut für Forschen begeistert werden. Jugendlicher Protest ist vielleicht den Teilen der Wissenschaft verwandt, die eine eigene, revolutionäre Sicht gegen die geltende Lehrmeinung aufbauen wollen, deshalb können Jugendliche vielleicht auch gut für Forschen begeistert werden. Meine Kinder hören gern Hörspiele über Curie und Einstein, wie sie Sachen fanden, die noch keiner vor ihnen erkannt hatte.

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