Studiengebühren, aber richtig!
Zwei SPD-Politiker bringen Studiengebühren ins Spiel. Eine wichtige Initiative. Jetzt muss das Bezahlstudium nur noch auf dem richtigen Weg kommen.

Foto: pixabay - cco.
IRGENDWIE WAR DAS absehbar. Der Konjunkturaufschwung endet, und die Debatte über Studiengebühren beginnt von Neuem.
Diesmal starteten sie ausgerechnet zwei Mitglieder der SPD, Nils Heisterhagen und Christian Tribowski. Studiengebühren seien eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, argumentieren die beiden in der FAZ , allerdings nur für "Reiche".
Die Führung der Sozialdemokraten wird den Vorstoß drei Wochen vor der Europawahl geflissentlich als "Einzelmeinungen" zu ignorieren versuchen, darauf verweisen, dass die Autoren keine führenden Positionen in der Partei bekleiden.
Die Chancen stehen gut, dass genau das der SPD-Parteispitze nicht gelingen wird. Zwar schien das Thema lange Zeit tot, nachdem die handwerklich schlecht gemachte Initiative einiger Länder, Studiengebühren einzuführen, innerhalb weniger Jahren zu deren politischer Ächtung geführt hatte.
Doch die von den Gebühren-Gegnern genährte Hoffnung, die Unterfinanzierung der Universitäten werde sich in Zeiten steigender Steuereinnahmen durch die richtige Prioritätensetzung in den Länderhaushalten (plus Bundeszuschuss) quasi von selbst beseitigen, hat sich eben auch nicht erfüllt. Was eigentlich, wenn man das Standing der Wissenschaft in der Hackordnung vieler Kabinetten bedenkt, auch nicht wirklich überraschen kann.
Jetzt weicht die ...
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Kommentare
#1 - Die Schlussfolgerung halte ich für falsch, ebenso die Idee…
#2 - Von einem hohen Bildungsniveau profitiert die gesamte…
#3 - Ja, der Beitrag der beiden wird - außer von wenigen…
https://twitter.com/fraufrerichs/status/1125323075740946432
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