Die Studierenden dürfen nicht die großen Verlierer der Coronakrise werden
Die Bundesregierung hat bewiesen, dass sie schnell handeln kann. Doch bei den Studierenden bleibt sie eine überzeugende Regelung bislang schuldig. Was jetzt passieren muss. Ein Gastbeitrag von Manja Schüle.

Geschlossene Restaurants, gekündigte Studentenjobs: Die Krise trifft auch Studierende hart. Foto: pxhere , CCO.
DIE BUNDESREGIERUNG HAT in der Coronakrise schnell und umsichtig reagiert: Sie stellt Unternehmen Finanzhilfen in einer Größenordnung zur Verfügung, die vor wenigen Wochen noch undenkbar erschien. Sie erleichtert den Zugang zum Kurzarbeitergeld, das Millionen Beschäftigter vor der Arbeitslosigkeit schützen kann. Sie senkt die Hürden für die Beantragung von Grundsicherung. Sie sorgt dafür, dass die Verträge für Forscherinnen und Forscher, deren Projekte durch die Pandemie nicht wie geplant abgeschlossen werden können, verlängert werden können. Das alles sind Hilfspakete, die in großer Geschwindigkeit auf den Weg gebracht wurden. Der Bundesregierung – jeder einzelnen Ministerin, jedem einzelnen Beamten in den Ministerien – gebührt dafür großer Dank.
Leider sieht es so aus, als könnte eine Personengruppe durch das Raster der vielfältigen Maßnahmen fallen: die Studierenden. Dabei wurden sie besonders hart getroffen. Nach den Zahlen des Deutschen Studentenwerkes sind mehr als zwei Drittel der Studierenden neben dem Studium erwerbstätig, bei den ...
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Kommentare
#1 - Sehr geehrte Damen und Herren,Gelten diese Maßnahmen auch…
Gelten diese Maßnahmen auch für die ausländischen Studierenden, die in Deutschland mit studentischen Aufenthaltstitel leben und ihnen, wegen Korona-Krise, einen Nebenjob zu finden nicht mehr so einfach ist.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen.
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