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Diverse Exzellenz

Diversity Management ist eine Frage des Anstandes, schon richtig. Das Problem: Die meisten Hochschulrektoren haben bislang nicht kapiert, dass sie viel mehr ist als das.

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Artikelbild: Diverse Exzellenz

Jens Hoffmann: " Diversity ", CC BY-NC-ND 2.0

DA REDEN SEIT mindestens zehn Jahren alle über Diversität und wie wichtig sie ist für die Zukunft der Wissenschaft, und was sagen Hochschulrektoren? Nur knapp jede/r dritte ist der Meinung, dass Diversität für die Qualität der Forschung von besonderer Bedeutung ist. So berichtet es das Hochschul-Barometer , eine jährliche Umfrage des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Moment, werden jetzt viele Hochschulchefs protestieren, stimmt doch gar nicht! Wir finden Vielfalt wichtig, und tatsächlich geben 83 Prozent der befragten Hochschulleitungen im Hochschul-Barometer an, dass Diversität in Lehre und Studium „große Beachtung“ finde. Ja, aber eben nur da. Und das ist das Problem. Denn so, wie in den vergangenen zehn Jahren der Begriff „Diversität“ Karriere gemacht hat, wurde ein zweites Wort an die Spitze hochschulpolitischer Debatten katapultiert: „Exzellenz“. Und gemeint ist damit eigentlich immer Exzellenz in der Forschung.

„Diversität“ in der Lehre, „Exzellenz“ in der Forschung. Die Wahrheit ist, dass viele Rektoren eines noch immer nicht verstanden haben: Exzellenz ohne Diversität, das geht gar nicht. Solange die ...

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Kommentare

#1 -

Ned Flanders | Di., 27.06.2017 - 18:13
Nehmen sie Doch einmal einen wie auch immer gearteten Diversitätskoeffizienten aus der Gruppe der qualifizierten Bewerbenden und subtrahieren sie davon den Diversitätskoeffizienten der Eingestellten. Sollte dabei rauskommen, dass es eklatante Unterschiede gibt, liegt etwas im Argen. Da die Diversifizität der qualifizierten sich Bewerbenden aber grob dem der Angestellten entspricht können Sie das ganze nur durch das Einführen von Quoten zum Leidwesen der Qualität verschieben. Empfinden sie das als Fortschritt?

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