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Stop!

Die Bundesregierung will noch vor der Wahl im Schnelldurchlauf das Zahnmedizin-Studium reformieren. Das wäre ein gravierender Fehler. Ein Gastbeitrag von Frank Wissing.

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Artikelbild: Stop!

Foto: Free-Photos , Pixabay

GERADE HAT BUNDESGESUNDHEITSMINISTER Hermann Gröhe (CDU) mit viel medialer Aufmerksamkeit seine Sommertournee vor der Bundestagswahl im September abgeschlossen. Weniger in der Öffentlichkeit sichtbar ist sein letztes Projekt, das er vor der Wahl schnell noch abschließen möchte: die Reform des Zahnmedizinstudiums. Damit soll ein letztes Häkchen auf der ministerialen To-Do-Liste für diese Legislaturperiode gesetzt werden.

Da die derzeit gültige Approbationsordnung für die Zahnmedizin (AOZ) noch aus dem Jahr 1955 ist, tut eine Überarbeitung sichtlich Not und wird auch schon seit Jahrzehnten diskutiert. Daher merkt man auch den Entwürfen an, die jetzt scheinbar noch schnell aus der Schublade gezogen wurden, dass sie schon viele Jahre alt sind. Gut ist nach wie vor die grundlegende Idee, das Studium der Zahnmedizin und der Humanmedizin inhaltlich wieder stärker anzugleichen und auf eine gemeinsame medizinische und theoretische Basis zu stellen. Auch sind die zahnmedizinischen Anteile nun endlich an die heutigen Realitäten angepasst, obgleich man im Detail sicherlich immer über einzelne Gewichtungen der Themen streiten kann. Unverständlich ist aber, dass es keinerlei inhaltliche Abstimmung mit dem ebenfalls erst kürzlich ...

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