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Künstliche Intelligenz für alle!

KI darf kein Monopol von Informatik-Studierenden bleiben. Wir brauchen ein “Studium KI generale” für alle Studiengänge. Ein Gastbeitrag von Mike Raschke und Ronny Röwert.

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Artikelbild: Künstliche Intelligenz für alle!

Foto: Frank Chamaki / unsplash - cco.

STARTUPS ENTWICKELN PLATTFORMGESTÜTZTE Geschäftsmodelle, Bewerbungen werden algorithmengestützt vorsortiert, Fachtexte werden durch eine maschinell lernende Software in andere Sprachen in Echtzeit übersetzt: Anwendungen künstlicher Intelligenz sind schon heute nicht mehr aus der modernen Arbeitswelt wegzudenken.

Mit ihrer nationalen Strategie zur Künstlichen Intelligenz (KI) hat die Bundesregierung Ende 2018 KI richtigerweise zur Schlüsseltechnologie der deutschen Wirtschaft erkoren: “KI made in Germany”, so der Name des Maßnahmenkatalogs , soll bewirken, dass Deutschland im Zeitalter der Algorithmen den Anschluss an KI-anwendungsstarke Regionen wie Nordamerika oder China hält.


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RONNY RÖWERT ist Volkswirt und Programmmanager beim Stifterverband, zuständig unter anderem für die Studierendenbeteiligung im Hochschulforum Digitalisierung und für die Unterstützung von baden-württembergischen Hochschulen bei der Strategieentwicklung im digitalen Zeitalter.

MIKE RASCHKE studiert Sicherheitspolitik an der Freien Universität Berlin und dem SciencesPo Paris. Er ist studentischer Mitarbeiter beim Stifterverband im Hochschulforum Digitalisierung.

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Fotos: Sebastian Horndasch. Lizenz: CC BY–SA 4.0




Bis 2025 gibt der Bund jährlich 500 Millionen Euro, um Anwendungspraktiken der KI für deutsche Unternehmen zu erschließen und KI-Forschung ...

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Kommentare

#1 -

Nicolas B. | Mi., 27.02.2019 - 10:19
Kleine Korrektur: "Robotics, Cognition, Intelligence" ist ein Studiengang an der TU München, nicht an der LMU. Dass man dort inhaltlich passende Module aus den Fakultäten Informatik, Elektrotechnik und Maschinenwesen wählen kann ist richtig und richtungsweisend.

#5 -

Klaus Diepold | Mi., 27.02.2019 - 22:53
@Nicholas

Danke für die Korrektur.



Wenn Studierende aller Fächer ein KI-Querschnittsfach belegen, und dann verstehen wie KI funktioniert, dann sind die Studierenden, die sich ernsthaft in einem dedizierten Studium (Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, etc) mit dem Thema beschäftigen ziemlich dumm.



Oder aber KI ist doch etwas komplizierter, dann stellt sich die Frage, welche Kompetenzen in Form einer Querschnittsveranstaltung an fachfremde Studierende vermittelt werden können.



Oder ist die Forderung eher in der Richtung zu verstehen, dass Universitäten einfache Einführungskurse zu KI anbieten sollen, die ohne weitergehende mathematische und technische Kenntnisse auch für Nichttechniker bewältigbar sind?

#6 -

KI ist nur ein Hype | Do., 28.02.2019 - 11:47
wie schon so viele davor und die Aufregung weitgehend unbegründet. KI ist kein Voodoo, die Mathematik dahinter recht simpel. Jeder halbwegs technisch versierte Mensch, kann sich per Youtube-Tutorials und Open-Source-Bibliotheken in 2-3 Wochen aufschlauen. Der Durchbruch von "Machine Learning" für einfache Alltagsanwendungen resultiert allein aus dem glücklicherweise seit Jahrzehnten anhaltenden, stabilen Fortschritt in der Halbleitertechnik, d.h. FLOPS, FLOPS FLOPS.



Auffällig an der Debatte ist, dass sich fast immer nur Fachfremde (Philosophen, Soziologen, Politologen, Ökonomen, Politiker) äußern. Warum bloß?



Die meisten Techniker/Wissenschaftler lächeln milde über den gegenwärtigen Wahnsinn, verhalten sich aber ruhig und nehmen die Fördermillionen gerne mit: Ministerium XY hat ...

#7 -

Zukunftsmusiker | Do., 28.02.2019 - 21:48
@ Klaus Diepold

Stimme Ihrer Kritik zu. Und ich gehe weiter: Dieser Beitrag des Stifterverbands ist schwammig, oberflächlich und effekthascherisch. Leider ist dieses Niveau aber typisch für den Stifterverband insgesamt (ich spreche aus 20+ Jahren eigener Erfahrung) .

#8 -

Klaus Diepold | Fr., 01.03.2019 - 10:13
@Zukunftsmusiker

Ihrer Generalkritik am Stifterverband kann ich mich in keiner Weise anschließen. Meine Erfahrungen der vergangenen Jahre waren alle ausnehmend positiv.

Das aus dieser Richtung vielleicht auch mal ein (für mich) weniger überzeugender Beitrag kommt ist für mich ok. Ich selbst gebe auch nicht nur Kluges und Druckreifes von mir. Entscheidend ist, dass wir im Dialog sind und bleiben.

#10 -

Wolfgang Kühnel | Di., 08.10.2024 - 20:02
Zum Beitrag # 6: Gerade heute wurde gemeldet, dass Geoffrey Hinton den Nobelpreis für Physik bekommen wird. Er hat selber KI entwickelt und auch für Google gearbeitet, aber er warnt auch entschieden vor den Gefahren von KI. Wikipedia weiß mehr über ihn.

Also sollte man vor einer allzu naiven KI-Begeisterung warnen. Dahinter stecken allzu oft reine Geschäftsinteressen, und die Nachteile bekommen derzeit z.B. die Kunden der Deutsche Bahn AG zu spüren, denn nach deren Vorstellungen soll es künftig Fahrscheine nur noch digital geben. Die Kunden brauchen dann ein (angeblich umwelt-freundliches) Smartphone, sie müssen für dessen Funktionsfähigkeit sorgen, sie müssen persönliche ...

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