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Ganz was Neues

Nach jahrelangem Hin und Her haben sich das BMBF und das Land Berlin geeinigt: Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung wird Teil der Charité – und der Bund steigt in die Charité ein.

ES IST EIN COUP für Berlin. Und zugleich ein Meilenstein in der bundesdeutschen Wissenschaftspolitik: Erstmals steigt der Bund in die Grundfinanzierung einer landeseigenen Wissenschaftseinrichtung ein.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) haben sich auf einen neuen Vertrag zum Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) geeinigt. Zuerst berichtete dies heute Morgen die Berliner Zeitung . Das BIG wird ein eigenständiger Teil der Charité, es erhält eine dauerhafte Bundesförderung von zunächst rund 75 Millionen Euro pro Jahr. Das Land Berlin legt weitere gut acht Millionen drauf. Der organisatorische Neuanfang bedeutet zugleich die langersehnte Chance für das Institut, die schmerzhaften Profildebatten und Personalquerelen hinter sich zu lassen. Er bedeutet aber auch: Diesmal muss es die Struktur bringen. Das BIG muss seine Daseinsberechtigung nachhaltig unter Beweis stellen.

Die Grundsatzentscheidung, dass Charité und BIG zusammengehen, hatten Bund und Land bereits im vergangenen Sommer getroffen. Doch hatte sich das BMBF bis jetzt noch eine Hintertür offen gehalten . Monatelang ging der Entwurf der Verwaltungsvereinbarung zwischen BMBF und ...

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