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Und was nun?

Bund und Länder sind sich in den Hochschulpakt-Verhandlungen vor dem Wochenende nicht näher gekommen. Jetzt wird die Zeit knapp.

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Artikelbild: Und was nun?

Der Hochschulpakt soll künftig wohl "Zukunftsvertrag: Studium und Lehre stärken" heißen, aber noch ist die Zukunft der Pakte unkla r. Abbildung: Gerd Altmann / Pixabay - cco.

VOR DER SITZUNG herrschte die Hoffnung, danach die Ernüchterung: Bund und Länder sind sich in ihren Verhandlungen um die Zukunft der Wissenschaftspakte nicht näher gekommen. Im Gegenteil: Als die Staatssekretäre am Freitagabend nach rund zehnstündiger Runde auseinandergingen, berichteten mehrere Gesprächsteilnehmer, die Fronten in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) hätten sich noch zusätzlich verhärtet. Jetzt wird die Zeit knapp: In gut drei Wochen wollen die Minister von Bund und Ländern der Öffentlichkeit die künftige Architektur des Wissenschaftssystems präsentieren.

Was war passiert? Mitte vergangener Woche hatte eine Abordnung der Länder Signale aus dem Ministerium von Anja Karliczek vernommen, die zumindest die große Länderrunde dann so interpretierte, dass beim zentralen Streitthema – Dynamisierung des Hochschulpakts – etwas gehen könnte. Nicht vom zweiten Jahr der neuen Laufzeit (2022) an, aber womöglich später: 2024 oder auch erst 2026. Woraufhin die Landesministerien bereits wieder fleißig rechneten, um ihre Verteilungsmodelle anzupassen, und die Stimmung unter den Ländern tendierte zu einem: Wird knapp, aber könnte man so machen.

Druck bekamen die GWK-Sondierer vor der Sitzung dann auch ...

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Kommentare

#1 -

PB | Mo., 08.04.2019 - 13:07
Lieber Herr Wiarda,

das sind ja ständig wechselnde "Wasserstandsmeldungen".
Mir ist nicht ganz klar, wie in der GWK am Ende entschieden wird. Können Sie z.B. kurz aufklären, wieviele Stimmen die Länder und der Bund haben?

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