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Wer kommt nach Strohschneider?

Drei Kandidaten gehen ins Rennen um die DFG-Präsidentschaft. Wer sie sind – und was die Universitäten dazu sagen.

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Artikelbild: Wer kommt nach Strohschneider?

Die DFG-Geschäftsstelle in Bonn. Foto: Mkill / Wikimedia CC-BY-2.5.

DIE KANDIDATEN FÜR die Strohschneider-Nachfolge stehen fest. Katja Becker, Wolfgang Marquardt und Dorothea Wagner sind die Namen auf der Dreier-Liste, die demnächst bekanntgegeben werden soll. Bei ihrer Mitgliederversammlung am 03. Juli 2019 in Rostock will die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre neue Präsidentin oder ihren neuen Präsidenten wählen.

Der Germanist Peter Strohschneider ist seit Anfang 2013 im Amt, intern hatte er vor längerer Zeit bekannt gegeben, nicht mehr kandidieren zu wollen. Nach den Querelen um die überraschend abberufene Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek und angesichts einer zunehmenden Unzufriedenheit mit dem Zustand der DFG hatten führende Wissenschaftspolitiker hinter den Kulissen ebenfalls auf einen personellen Neuanfang gedrängt.

Ursprünglich hatte die Kandidatenliste acht Namen umfasst. Die DFG-Mitglieder (im Wesentlichen die Universitäten, vertreten durch ihre Präsidenten) konnten dann jeweils ihre Favoriten nennen. Die Findungskommission unter Führung des DFG-Vizepräsidenten Wolfgang Schön verkürzte die Liste anschließend aufgrund der Mitgliedervoten auf vier Namen. Jetzt wurde dem vierten Kandidaten, dem einzigen Unipräsidenten auf der Vierer-Liste, abgesagt. Damit ist klar, wer am 3. Juli ins Rennen geht.

Zwei der Kandidaten ...

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Kommentare

#1 -

Kommentar zum … | Do., 11.04.2019 - 16:37
Lieber Herr Wiarda,

herzlichen Dank für Ihren Blog - Ihre Beiträge finde ich in der Regel sehr interessant und aufschlussreich und lese sie daher auch mit großer Regelmäßigkeit. Was mir aber schon seit geraumer Zeit unter den Nägeln brennt, ist Ihr Blog-Design. Ihre Umstellung auf ein wöchentlich wechselndes Wissenschaftsbild ist natürlich reine Geschmackssache. Was ich aber daran als sehr störend empfinde, ist der semitransparente Hintergrund des Blog-Textes, der je nach darunter liegendem Bild das Lesen des Textes manchmal doch sehr unangenehm macht.

#2 -

Jan-Martin Wiarda | Do., 11.04.2019 - 22:31
@Kommentar zum Blog-Design: Vielen Dank für die konstruktive Kritik am Design. Sicher ist das Geschmacksache, aber Sie sollen die Texte ja gut lesen können. Ich überlege mir mal was.

Viele Grüße
Ihr Jan-Martin Wiarda

#4 -

HS | Mo., 15.04.2019 - 19:26
Nicht nur die DFG ist – wie Wiarda schreibt – in einer Krise. Es gibt vielmehr Anzeichen, dass die Wissenschaft in Deutschland in keinem guten Zustand ist; jüngster Hinweis ist der Verdacht wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Tübingen.

Es ist offensichtlich, dass die Wahl eines neuen DFG-Präsidenten in dieser Situation von kritischer Bedeutung ist. Ein Neuanfang ist dringend geboten, auch einer außerhalb eines Personalkarussels eines engen Personenkreises. In dieser Lage ist es befremdlich, dass die Findungskommission dem vierten Kandidaten abgesagt hat, der als einziger einen wirklichen Neuanfang dargestellt hätte. Wie man hört, hatte dieser Kandidat die höchste Stimmenzahl in der ersten Runde ...

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