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Eine Debatte, endlich!

Heute treffen sich wieder die Staatssekretäre in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, um die Zukunft der Wissenschaftspakte auszuhandeln. Und zum ersten Mal fiebert die Öffentlichkeit mit.

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Artikelbild: Eine Debatte, endlich!

Hier wird es heute wieder spannend: das BMBF in Berlin-Mitte. Foto: Fridolin freudenfett: " Mitte Kapelle-Ufer BMB F.JPG " , CC BY-SA 4.0 .

ES IST FAST SO, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Eben noch verhandelten Bund und Länder im Stillen über die künftige Finanzarchitektur des Wissenschaftssystems. Doch wenn die Landes-Staatssekretäre sich heute erneut mit ihrem BMBF-Kollegen Georg Schütte zusammensetzen, stehen sie unter Beobachtung.

Erstens im wörtlichen Sinne: Das Bündnis " Frist ist Frust ", gegründet vor gerade mal vier Wochen , hat zur Protestaktion aufgerufen. Kreativ werde die ausfallen, versprechen die Organisatoren von ver.di, der GEW und dem Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft. Treffpunkt für "Frist ist Frust" ist um 13 Uhr vor dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin-Mitte, – da, wo auch die Staatssekretäre tagen. Die kommen zwar schon um neun und bleiben den ganzen Tag. Aber vielleicht stecken ja ein paar Mutige zwischendurch mal den Kopf heraus.

Die Vorsitzenden von 85 Hochschulräten, die gestern per Offenem Brief an die Mitglieder der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) appelliert haben, werden, wenn auch aus der Distanz, ebenfalls genau hinschauen. Ihr ...

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Kommentare

#1 -

W.M.B | Sa., 06.04.2019 - 02:59
In einer multilateralen Welt mit allgegenwärtigen

Komplexitätszuwächsen gibt es dynamische Abhängigkeiten

und vielschichtige Anforderungen an Forscher und Entwickler.



EU-weit gibt es für das Forschen und Entwickeln nationale,

regionale und institutionelle Ebenen. Es gibt Prozesse,

die Forschungsaktivitäten unterstützen und stärken möchten.



Nationale Forschung hat eine Historie, die auf gegangene Forschung weist.



Leben lebt in Veränderungen. Zu den Bremsspuren bei Innovationen gehören

erstarrte Organisationsprinzipien, die auf das "bequeme Gestern" deuten.



Heute geht es um die Vergegenwärtigung von Vergangenheit,

die Zukunft-tauglich und erneuernd wirken möchten.



Zu einer agilen Forschung gehören freien Wissenschaften und offenen Kulturlandschaften und regionale, nationale, interkulturelle und multilaterale Wechselwirkungen und ...

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