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Das Coronavirus wird wieder älter

Aktuelle Zahlen belegen: Jüngere stecken sich vergleichsweise seltener an, bei den Älteren steigen die Neuinfektionen dagegen mit großer Dynamik.

ES IST NICHT ALLES SCHLECHT. Ich meine den Blick auf die aktuelle Corona-Statistik. Die Zahl der gemeldeten Fälle steigt wieder, aber sie steigt immer noch relativ verhalten – vor allem vor dem Hintergrund der Dynamik in Frankreich, Spanien oder auch Tschechien und Österreich (die Liste ließe sich verlängern). Und auch wenn man angesichts der aufgeregten Debatte einen anderen Eindruck bekommen könnte: Besonders die Pandemie-Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen ist vergleichweise ermutigend. Das Gegenteil, und das ist das Besorgniserregende, gilt für die Gruppe der über 60-Jährigen.

Keine exponentielle Entwicklung

Deutschland ist derzeit zum Glück und anders als im Frühjahr noch weit von einer exponentiellen Entwicklung der gemeldeten Neuinfektionen entfernt. Weshalb man bisher nicht wirklich von einer zweiten Welle sprechen sollte. Trotzdem führt auch ein allmählicher Anstieg dazu, dass die Nachverfolgung von Infektionswegen immer schwieriger wird – weswegen die zweite Welle dann doch in absehbarer bevorstehen könnte. Es sei denn, die Menschen ändern ihr Verhalten.

Jedenfalls wurde in der vergangenen Kalenderwoche (38) nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) 12.058 neue Fälle registriert, das sind 2355 oder 24,3 Prozent ...

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