Direkt zum Inhalt

Welche Chancen hat das Startchancen-Programm?

Sie könnte zur bildungspolitischen Zeitenwende werden: die milliardenschwere Investitionsinitiative, mit der die Ampel-Parteien die Schulen sozial benachteiligter Kinder nach vorn bringen wollen. Doch noch fehlt es an rechtlichen Grundlagen, an Geld und an klaren Kriterien. Ein Gastbeitrag von Ernst Dieter Rossmann.

Bild
Artikelbild: Welche Chancen hat das Startchancen-Programm?

Foto: ambermb / Pixabay.

BILDUNGSPOLITISCH IST ES DIE STÄRKSTE ANSAGE aus dem Koalitionsvertrag der als "Fortschrittskoalition" gestarteten Ampel, mit einem neuen Programm "Startchancen" sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen bessere Bildungschancen zu ermöglichen. 4000 Schulen, an denen ihr Anteil besonders hoch ist, sollen besonders gefördert werden. Darüber hinaus sollen 4000 Schulen, die sich in benachteiligten Regionen und Quartieren befinden, vom Bund dauerhaft zusätzliche Stellen für die schulische Sozialarbeit erhalten. Das sind immerhin zehn Prozent aller deutschen Schulen.

Endlich will der Bund selbst nachhaltig und gezielt Verantwortung übernehmen, um eine der zentralen Schieflagen im deutschen Bildungssystem anzugehen, auf die noch jeder (übrigens vom Bund finanzierte) Nationale Bildungsbericht hingewiesen hat: Bei der Verteilung von Bildungschancen ist in Deutschland die Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen abhängig von ihrer sozialen Lage auch im internationalen Vergleich massiv.

Chapeau zur guten Absicht, kann man da nur sagen – und Augen auf bei der praktischen Umsetzung! Denn bei allem guten Willen ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Artikelbild: Was vom Aufbruch übrigbleibt

Was vom Aufbruch übrigbleibt

Wie die rot-rot-grüne Koalition in Berlin eine ehrgeizige Personalreform in der Wissenschaft anstieß und jetzt vor den Schwierigkeiten ihrer Umsetzung zu erstarren droht. Ein Gastbeitrag von Larissa Klinzing.


  • Artikelbild: Großer Aufwand für wenige Vertragsmonate

Großer Aufwand für wenige Vertragsmonate

Die Erkenntnisse der offiziellen Evaluation des WissZeitVG sind wichtig. Das gilt allerdings auch für die Fragen, die sie auslässt. Ein Gastbeitrag von Lisa Janotta und Tilman Reitz.


  • Artikelbild: Jenseits des akademischen Tellerrands

Jenseits des akademischen Tellerrands

Alle reden von Transfer in der Forschung. Wie aber geht eigentlich Transfer in der Lehre? Ein Gastbeitrag von Albert Kümmel-Schnur, Johanna Vogt, Karin Bürkert, Matthias Möller und Sibylle Mühleisen.


Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • Gender-Bias in der Wissenschaft: Warum scheiden so viele Frauen vorzeitig aus Führungspositionen aus?

Gender-Bias in der Wissenschaft: Warum scheiden so viele Frauen vorzeitig aus Führungspositionen aus?

Zwölf Thesen über Ursachen und Schlussfolgerungen von Ulrike Beisiegel und Norbert Sack. Ulrike Beisiegel war von 2011 bis 2019 Präsidentin der Universität Göttingen.Norbert Sack ist Gründer der Leadership Advisors for Academia, Berlin, einer Personalberatung für oberste Führungskräfte in akademischen Einrichtungen. Fotos: privat.


  • Ausreden für Plagiate immer kurioser

Ausreden für Plagiate immer kurioser

Die Mainzer Soziologin Marina Hennig kämpft gerichtlich um ihren Doktortitel, eine Untersuchungskommission hatte ihn ihr bereits aberkannt. Auch in ihrer Habilitationsschrift finden sich umfangreiche Plagiate. Wie rechtfertigt sie ihr Handeln? Ein Gastbeitrag über ein wissenschaftliches Lehrstück von Jochen Zenthöfer. Jochen Zenthöfer, 45, ist Wissenschaftspublizist.


  • Artikelbild: Neue Brücken für Menschen und Ideen

Neue Brücken für Menschen und Ideen

Die Internationalisierung, wie wir sie kennen, mag vorbei sein. Welch eine Chance, den akademischen Austausch neu zu denken. Ein Gastbeitrag von Angela Ittel und Ulrike Hillemann-Delaney. Angela Ittel (links) ist Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig. Ulrike Hillemann-Delaney ist Leiterin Internationales der TU Berlin. Fotos: Kristina Rottig/Jacek Ruta Photography.