Blume fordert Inflationszuschlag für Forschungsorganisationen
Bayerns Wissenschaftsminister kritisiert Bundesforschungsministerin Stark-Watzinger: Von der Bildungsmilliarde komme erneut nichts in der Wissenschaft an.
MARKUS BLUME widerspricht Bettina Stark-Watzinger. Eine Erhöhung des Paktes für Forschung und Innovation (PFI) stehe "nicht auf der Agenda, weder beim Bund noch bei den Ländern", hatte eine Sprecherin der Bundesforschungsministerin auf Anfrage gesagt. Bayerns Wissenschaftsminister sieht das anders angesichts von hoher Inflation und einer 10,5-Prozent-Tarifforderung. Er sagt, Bund und Länder müssten sich kurzfristig auseinandersetzen, "wie es gehen kann, dass die öffentlichen Zuschüsse und auch der Zuschlag im Pakt für Forschung und Innovation im Umfang der Tarifabschlüsse mitwachsen".
Über den PFI erhalten die außeruniversitären Forschungsorganisationen jedes Jahr drei Prozent mehr Geld. Was lange großzügig aussah, droht jetzt zu Stellenstreichungen und kürzeren Vertragslaufzeiten für jüngere Wissenschaftler zu führen. Blume sagt im Interview hier im Blog : "Wir müssen uns zu den Tarifentwicklungen verhalten. Die Forschungsorganisationen mit einem realen Minus zurückzulassen, kann es nicht sein."
Blumes Wort hat Gewicht. Denn er ist dieses Jahr Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), in der die Forschungsfinanzierung von Bund und Ländern ausgehandelt wird. Er wolle aus der GWK "eine echte Wissenschaftsallianz für den Standort Deutschland schmieden", sagt der CSU-Politiker. "Meine Botschaft an Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger ist klar: ...
Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels
Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.
Neuen Kommentar hinzufügen