Direkt zum Inhalt

Der Berliner Exzellenzverbund nimmt endlich Fahrt auf – doch beim Geld hakt’s

Nach Anlaufschwierigkeiten scheint die Berlin University Alliance in diesem Jahr aus dem Vollen zu schöpfen. Doch noch ist nicht klar, ob der Senat das auch mit einem finanziellen Zeichen honoriert.

Den Exzellenzverbund im Visier? Kai Wegner vor der BUA-Torwand (Screenshot von der Website der Berlin University Alliance).

ES HAT LANGE GEDAUERT, aber endlich scheint die Berlin University Alliance (BUA), der deutschlandweit einzige Exzellenzverbund mehrerer Universitäten, in Fahrt zu kommen. So sehr, dass der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses vor drei Wochen mehr als neun Millionen Euro Landesunterstützung für die BUA-Universitäten freigab, die zuvor teilweise über Jahre in der Haushaltsrücklage geschlummert hatten.

"Wir brauchen jetzt jeden Euro", sagt Geraldine Rauch, Präsidentin der Technischen Universität (TU) Berlin und Sprecherin der BUA. Und sie appelliert an den Senat, die BUA-Gelder des kommenden Doppelhaushaltes wieder vollständig in den Haushalt einzustellen – weil die Verbundpartner, neben der TU die Freie Universität, die Humboldt-Universität und die Charité, sonst in Verzug geraten könnten.

Die Pandemie, Gezerre und ein Stellenstopp

Was ist passiert: 2019 gekürt, erhält der Exzellenzverbund jährlich knapp 23,5 Millionen Euro über die Exzellenzstrategie. Wie andere Landesregierungen hatte sich auch der Berliner Senat schon in ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Wer das Problem Lehrermangel lösen will, muss das Problem Lehramtsstudium lösen

Wer das Problem Lehrermangel lösen will, muss das Problem Lehramtsstudium lösen

Fast die Hälfte der Lehramtsstudenten geht in der Ausbildung an den Universitäten verloren, zeigt eine Analyse. Woraus folgt: Es braucht nicht nur mehr, es braucht vor allem bessere Studienplätze für Lehrer.


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Keine Ruhe in Göttingen

Die Universität löst den Konflikt um den Rücktritt ihres Vizepräsidenten. Dafür herrscht nun Aufregung um die Zukunft der Staats- und Universitätsbibliothek – und andere Vorschläge einer vom Präsidium beauftragten Unternehmensberatung.


  • Wer ein Jahrzehnt der Bildungschancen versprochen hat, muss beim BAföG liefern

Wer ein Jahrzehnt der Bildungschancen versprochen hat, muss beim BAföG liefern

Die Ausbildungsförderung ist so kaputt, dass das Bundesverwaltungsgericht sie für verfassungswidrig hält. Die Ampel hatte ihre Reparatur und Reform versprochen. Der Weg dahin ist klar. Was es jetzt braucht, ist allein das politische Commitment.


Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • Artikelbild: Das ist wie mit dem Zähneputzen

Das ist wie mit dem Zähneputzen

Ein Gespräch über gute Hochschullehre zwischen Innovationsförderung und Grundfinanzierung – und die Arbeit einer Stiftung, die der Lehre zu mehr Anerkennung verhelfen soll.


  • Artikelbild: Blick zurück (21)

Blick zurück (21)

Wann kommt der Masterplan Lehramtsstudium? Jedes Bundesland geht seinen eigenen Weg, die Hochschulen stricken munter Studienmodelle – und wo bleibt die Koordination? Was für Ärzte möglich ist, sollte auch bei künftigen Lehrern funktionieren – erschienen im WIARDA-BLOG am 10. April 2017.


  • Neugebauers nächster Rücktritt

Neugebauers nächster Rücktritt

Jetzt verzichtet der frühere Fraunhofer-Chef auch auf seinen Posten als Vorsitzender des Hochschulrats der Technischen Universität Chemnitz. Mit großem Theater und zusammen mit drei weiteren Mitgliedern des Gremiums. Was steckt dahinter?