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Und es kommt doch aufs Geld an

Die Kindergrundsicherung kommt in finanzieller Minimalausstattung. Natürlich hat das Folgen für die Chancengerechtigkeit.

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Artikelbild: Und es kommt doch aufs Geld an

Foto: PxHere.

FÜR EINIGE KOMMENTATOREN war es am Montag die wichtigste Frage, wer sich denn nun am Ende durchgesetzt habe beim Ampel-Kompromiss um die Kindergrundsicherung: Lisa Paus oder Christian Lindner. Wobei das Urteil ziemlich einhellig ausfiel: der FDP-Finanzminister, nicht die grüne Familienministerin, denn anders als von Paus gefordert, sollen die Transferleistungen für arme Familien nicht generell erhöht werden. Darauf wies Lindner denn auch wiederholt und redegewandt hin, während etwa die Tagesschau in aller Ausführlichkeit einen Pressekonferenz-Ausschnitt mit der um Worte ringenden Lisa Paus präsentierte.

Der Bildungsjournalist Christian Füller dagegen schrieb in Bildung.Table , beide hätten Erfolge feiern können: "Die Grünen schafften den Einstieg in einen grundlegenden Systemwechsel. Das heißt, viele verschiedene Zuschüsse für Kinder werden gebündelt und künftig nach einem Berechtigungscheck quasi automatisch überwiesen. Die FDP kann für sich beanspruchen, Leistungsanreize gesetzt zu haben und gleichzeitig ein futuristisches Kinderchancenportal auf den Weg gebracht zu haben. Dass es auch einen Verlierer gab, wollte niemand so genau wissen."

Natürlich gibt es Verlierer der Reform

Doch natürlich gab es Verlierer. Im Plural. Zuvorderst die Migrantenfamilien, denen in der zuvor von Lindner losgetretenen ...

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Kommentare

#1 -

Ist das so? | Sa., 02.09.2023 - 21:41
Immer wieder wird hier die Meinung vertreten, der Staat täte zu wenig für Kinder. Ist das wirklich so? Und kommt mehr Geld auch tatsächlich bei den Kindern so an, dass sie etwas davon haben, im Sinne von mehr Chancen durch mehr Bildung? Dazu müsste schon deutlich fokussierter gefördert werden mit Sachleistungen und nicht direkt in den Geldbeutel von Eltern hinein, die mit der Förderung ihrer Kinder überfordert scheinen. Sachleistungen sind aber verpönt oder gar "böse". Tja, solange man sich hier die Welt nach Pippi Langstrumpf-Manier zurechtphantasiert, wird das zu nichts führen als einer Art umständlicher Geldverbrennung und die schulischen Leistungstests ...

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