1,1 Millionen für Berater?
Ein üppig dotierter Beratervertrag soll Grund gewesen sein für die Entlassung eines Vorstands der Fraunhofer-Gesellschaft und ausgeweitete Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Nun äußert sich der Begünstigte.

Das Fraunhofer -Haus in München.Foto: Rufus46, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons.
NACH DER FRISTLOSEN ENTLASSUNG von Fraunhofer-Vorstandsmitglied Alexander Kurz schweigt sich die Münchner Staatsanwaltschaft noch aus. Wurden die Ermittlungen in der Steuerverschwendungsaffäre tatsächlich erweitert, und richten sie sich, wie Insider berichten, nun tatsächlich auch gegen Kurz und Ex-Präsident Reimund Neugebauer persönlich? Wie berichtet wollte dies die Staatsanwaltschaft vor dem Wochenende nicht bestätigen, eine diesbezügliche Nachfrage ließ sie seit Montag unbeantwortet.
Zu den weiteren Hintergründen der Vertragsauflösung hat auch die Vorsitzende des Fraunhofer-Senats, Hildegard Müller, bislang keine Angaben gemacht. Doch inzwischen sickerte durch, dass ein Beratervertrag mit einem Vertrauten Neugebauers mit der Entscheidung, Kurz zu feuern und Schadensersatzansprüche gegen ihn und Neugebauer zu prüfen, im Zusammenhang stehen soll. Der Vertrag habe nicht nur fürstliche Honorare vorgesehen, sondern zudem eine Garantie-Mindestvergütung in Höhe von 1,1 Millionen Euro.
Neugebauer reagierte auf eine diesbezügliche Anfrage nicht. Kurz teilte mit, er könne wegen der laufenden Untersuchungen keine Stellungnahme abgeben.
Der Berater sieht sich offenbar im Recht
Dafür äußert sich nun der Mann, mit ...
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Kommentare
#1 - 32.000 € monatlich. Das muss man erst einmal sacken…
#2 - Das heißt allerdings, dass der Herr Anwalt wohl doch…
Ob die Zahl der abgerechneten Stunden passt, ist die Frage; insbesondere da der Anwalt ja wohl (?) seine Kanzlei nicht aufgegeben hat.
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