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Hotline gegen Hass

Wie der Scicomm-Support angefeindeten Wissenschaftler:innen hilft: Teresa Völker und Matthias Fejes über Drohungen, Schutzstrukturen und den Mut, in der Öffentlichkeit weiter für Wissenschaft einzustehen.
Collage aus dem Cover des

Foto Teresa Völker: B. Ludewig, Matthias Fejes: Sven Ellger (TU Dresden).

TERESA VÖLKER forscht zu Protest und der radikalen Rechten – und hat erlebt, was es heißt, wenn Forschung zur Zielscheibe wird. "Ich habe Hassmails bekommen – und jemand stand den ganzen Tag vor meinem Büro", erzählt sie in einer neuen Folge von "Wiarda wundert sich". Zum Glück hatte sie kurz vorher in einem Workshop den Scicomm-Support kennengelernt, eine bundesweite Unterstützungsplattform für Wissenschaftler:innen und Wissenschaftskommunikator:innen, die von Anfeindungen betroffen sind. "Es hat mir enorm geholfen, eine Telefonnummer zu haben, die ich jederzeit anrufen kann."



Mitgründer Matthias Fejes erklärt, warum der Scicomm-Support seit dem Start vor zwei Jahren auf drei Säulen setzt: eine Info-Website inklusive Leitfaden, Trainings und Workshops – und natürlich die persönliche Beratung, je nach Bedarfsfall kommunikativ, juristisch oder auf Wunsch auch psychologisch. "Wir wollen verhindern, dass sich Forschende aus der öffentlichen Debatte zurückziehen." Über 1.100 Teilnehmende wurden bisher geschult, mehr als 100 Beratungsfälle begleitet – teils mit bis zu 80 Kontaktpunkten, manchmal über Monate hinweg, wenn nötig sogar ein Jahr lang. ...

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