Direkt zum Inhalt

Schule für die Zukunft, gebaut auf wackligem Grund

Anke Langner erklärt, wie Schule anders und gerechter funktionieren kann – und warum ihre Universitätsschule Dresden trotzdem um ein Gebäude kämpfen muss.
Collage aus Cover des Podcasts

Foto Langner: TU Dresden.

"LERNEN IST KEIN vorhersehbarer Prozess", sagt Anke Langner, Professorin für Erziehungswissenschaft an der TU Dresden – und Initiatorin einer der wohl spannendsten Schulgründungen der vergangenen Jahre: der Universitätsschule Dresden. Ein Reallabor für die Schule der Zukunft, das mehr will als schöne Projekte: Es will systematisch anders sein – und bleibt dabei öffentlich, staatlich, regulär.

Im neuen Gipfel der Bildung erzählt Langner, warum an ihrer Schule keine klassischen Fächer mehr unterrichtet werden, warum die Schülerinnen und Schüler ihren Stundenplan selbst gestalten – und warum es dennoch nichts mit "Kuschelpädagogik" zu tun hat. "Wir versuchen, den Lernprozess jedes einzelnen Schülers eng zu begleiten."

Mit klarer Haltung erklärt sie, warum sie trotz aller Skepsis an der Idee festhält, dass Schule individuelle Wege ermöglichen und zugleich gemeinsames Lernen stärken kann. "Die Wirtschaft kann auch für jeden ein individuelles Auto bauen." Und sie zeigt, wie stark der Anspruch ist, Bildungsungleichheit nicht nur zu beklagen, sondern konkret zurückzudrängen.

Doch das Projekt ist gefährdet: Die Schule ist in einem DDR-Bau untergebracht, die Stadt ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.