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Milliarden bewegt, Probleme ungelöst

Erste Analysen zeigen, was vom Sondervermögen in der Bildung ankommt. Kitas verlieren, Hochschulen gewinnen – doch der eigentliche Sanierungsstau bleibt. Das Land Berlin setzt jetzt im Hochschulbau parallel auf ein neues Modell.

Zwei Arbeiter mit blauen Helmen und gelben Warnwesten auf einer Betonfläche aus der Vogelperspektive.

Foto: aleksandarlittlewolf / freepik.

BIS ENDE MÄRZ sollten die Bundesländer an die Bundesregierung erstmals melden, wie sie die Extra-Bildungsmilliarden aus dem Infrastruktur-Sondervermögen (SVIK) zwischen Kitas und Hochschulen aufteilen wollen. Vier davon gibt es, jedes Jahr eine zwischen 2026 und 2029. Ursprünglich vom Bund zu 94 Prozent für den Kitabau vorgesehen und nur zu sechs Prozent für die Hochschulen, hatten die Ministerpräsidenten Ende 2025 darauf gedrängt, die Verteilung freizugeben. Die schwarz-rote Koalition gab nach,  Kita- und Hochschulpolitik gerieten in einen absurden Wettbewerb um die knappen Mittel  – mit dem absehbaren Ergebnis, das jetzt weitgehend feststeht.

Nur drei Länder können laut einer  Abfrage von Table Media  noch nicht sagen, wo sie die Gelder einsetzen wollen. Bei den übrigen 13 reicht die Verteilung von 100 Prozent für die Hochschul- bzw. Forschungsinfrastruktur (Brandenburg, Hessen und Schleswig-Holstein – wobei das Nord-Bundesland sich bisher nur für 2026 festgelegt hat) bis zu 100 Prozent für den Kitabau (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz). Mehrere Länder machen 50:50 (Berlin, Bremen, Saarland), die übrigen fünf bewegen sich ...

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