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Endet die Corona-Überbrückungshilfe für Studierende?

Das BMBF hält sich noch bedeckt, doch das Deutsche Studentenwerk erwartet, dass das Programm Ende September ausläuft. Kommt stattdessen bald ein allgemeiner Notfall-Mechanismus im Bafög?

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Artikelbild: Endet die Corona-Überbrückungshilfe für Studierende?

Foto: Andreas Zimmermann / Pixabay.

DIE REGIERUNGSCHEFS von Bund und Ländern haben sich am Dienstag festgelegt: Die bisher nur bis Ende September laufenden Corona-Unterstützungspakete für die Wirtschaft werden bis Jahresende verlängert. Konkret umfasst das die sogenannte "Überbrückungshilfe III Plus" und den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld. Es soll sogar ein neues Element hinzukommen, eine "Restart-Prämie" für Firmen, die ihre Mitarbeiter aus der Kurzarbeit holen oder neue Leute einstellen.

Ebenfalls eine Überbrückungshilfe erhalten derzeit Studierende, die durch die Corona-Krise in eine Notlage geraten sind. Auch sie war bislang bis Ende September terminiert, wird auch sie jetzt analog zu den Wirtschaftshilfen verlängert?

Das Bundesbildungsministerium von Anja Karliczek (CDU) hielt sich diesbezüglich vor dem Wochenende bedeckt und ließ meine entsprechende Anfrage zunächst unbeantwortet. Was dafür spricht, dass hinter den Kulissen gerade etwas passiert.

Betroffene Studierende können aktuell jeden Monat neu einen Antrag auf eine staatliche Unterstützung stellen. Je nach Kontostand, der über die Auszüge des Vormonats belegt werden muss, gibt es dann zwischen 100 und 500 Euro. Wer bei Antragstellung über 500 Euro ...

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Kommentare

#1 -

Netti | Do., 23.09.2021 - 01:13
Es sind nicht genug Studentenjobs auf dem Markt, gelogen, ich bewerbe mich ständig in Hannover und man kriegt nur Absagen sogar für einen 450 Euro Job, nur Studenten mit Beziehungen erhalten vielleicht was, das kann ich aber zu 100 Prozent versichern…die Restaurants sind teilweise Pleite und können kaum neue Studenten einsetzen und es geht all meinen Kollegen so, was wird hier nur dargestellt, dann sollen lieber ehrlich sein und sagen, es wird für uns Studenten nichts mehr locker gemacht, obwohl wir die Zukunft sind, vor allem gibt man dem Staat ja was zurück, wenn schneller vorankommt, wie aber mit enormen ...

#2 -

Gerechtigkeit | Fr., 15.10.2021 - 16:30
Ich kann Netti da nur zustimmen! Es gibt definitiv nicht genügend Jobs für Studierende. Ich bewerbe mich seit über 2 Monaten auf mehrere Werkstudenten oder Aushilfsjobs und bekomme auch nur Absagen. Ich hatte sogar bei einer Zusage nach einer Woche direkt eine Absage, weil es dem Arbeitgeber plötzlich finanziell doch nicht gut genug ging, um mich weiter zu beschäftigen! Studenten werden einfach extrem vernachlässigt! Danke für NICHTS.

#3 -

Student ohne Lobby | So., 02.01.2022 - 13:12
Tut mir Leid, aber Studierende wurden während der Pandemie die meiste Zeit über vergessen. Schüler dürfen weiter Sport machen, Unisport wird verboten. Überbrückungshilfe für Studierende läuft aus, für den Rest geht´s weiter. Ich als Student mit selbstständiger Tätigkeit im Kreativsektor habe ein Einnahme-Ausfall von um die 20.000€, die mir eigentlich mein Studium finanzieren sollten. Da sind für ein paar Monate 500€ ein schwacher Trost, da ich trotzdem noch weiter Ausgaben habe. Andere Überbrückungshilfen gibt es als Student nicht und ein Kredit aufzunehmen und mich weiter zu verschulden und abhängig vom Staat zu machen kommt nicht in Frage. Arbeitnehmer wird doch ...

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