Ein Notfall-Vorsorgeplan für die Wissenschaft?
Was, wenn Hochschulen und Forschungseinrichtungen tatsächlich das Gas abgestellt wird? CDU-Wissenschaftspolitiker warnen in einem Brandbrief vor "enormen Risiken" und einem "unermesslichen Schaden" – und fordern konkrete Vorsichtsmaßnahmen.
DIE GASSPEICHER FÜLLEN SICH, und mit jedem zusätzlichen Prozentpunkt Ladestand steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Bundesrepublik durch den Winter kommt, ohne dass ihr mittendrin die Energie ausgeht. Das ändert zwar nichts an den explodierenden Preisen, aber immerhin. Was aber, wenn es doch zum Ernstfall kommt? Was, wenn die Notfallstufe ausgerufen werden muss? Dann werden Haushalte, soziale Einrichtungen und Gaskraftwerke priorisiert, und anderen Verbrauchern drohen dramatische Auswirkungen.
Viel ist in dem Zusammenhang von Kitas, Schulen und deren Vorrang die Rede. Zu Recht: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat gerade erst auf die Frage eines Sechsklässlers in Neuruppin gesagt, dass Schulbetrieb und Sportunterricht in den Turnhallen gesichert würden. Er sei "ziemlich zuversichtlich, dass wir das hinkriegen."
Ebenfalls verständlich, dass auch die Unternehmen lauthals vor den wirtschaftlichen Schäden warnen, wenn man ihnen die Energie abklemmt. Viel zu wenig wird dagegen noch über Hochschulen und Forschungseinrichtungen diskutiert und die Folgen, die eine Energieunterversorgung für sie hätte.
Bemerkenswert ist daher ein Brandbrief der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion an den Präsidenten der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, der mir ...
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