Ich weiß gar nicht, woher das kommt, aber mich reizt der Widerspruch
13 Jahre lang war Ties Rabe Bildungssenator in Hamburg – und prägte die bundesweite Bildungspolitik. In einer neuen Podcast-Folge von "Wiarda wundert sich" sagt er, was ihn angetrieben hat – und was für ihn gute Schulpolitik ausmacht.

Der Fragensteller-Podcast mit Ties Rabe . Foto: Michael Zapf.
ER WAR über Jahre der dienstälteste Kultusminister Deutschlands, der bundespolitisch mächtigste dazu – und der erfolgreichste: Hamburgs SPD-Bildungssenator Ties Rabe, der Mitte Januar überraschend seinen Rücktritt erklärt hatte . Wie geht es ihm jetzt? Was hat er als nächstes vor? Vor allem aber: Wie blickt er auf seine Amtszeit zurück? Worauf ist er stolz? Was ist ihm nicht gelungen? Und: Was sagt er zur Zukunft der Bildungspolitik in den Ländern und dem Bund, nachdem er sie nicht mehr mitgehalten kann?
Er habe "in vielen politischen Kreisen gehört, dass einzelne Kinder aufgrund ihres Elternhauses ja nicht so gut lernen können und deshalb doch eine Antwort sein müsse, dass man das Lernniveau etwas absenkt, um auch ihnen Chancen zu geben", sagt Rabe. "Das halte ich für grundfalsch. Ich glaube im Gegenteil, dass man Kindern einen großen Gefallen tut, wenn man in der Schule ...
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