Die Exzellenzinititative heißt jetzt Exzellenzstrategie – und was die GWK vergangenen Freitag im Detail noch so beschlossen hat
Kurz vor seinem Abschied hatte der Generalsekretär der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) nochmal gut zu tun in den vergangenen Tagen. Nach der GWK-Sitzung am Freitag hat Hans-Gerhard Husung jede Menge Briefe verschickt: an Bundeskanzlerin Angela Merkel; an den Bremer Bürgermeister und Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz Carsten Sieling; an den nordrhein-westfälischen Finanzminister Norbert Walter-Borjans, der zugleich die Finanzministerkonferenz leitet, und schließlich wurden auch DFG-Präsident Peter Strohschneider und der Wissenschaftsratvorsitzende Manfred Prenzel mit Post bedacht.
Nachdem die GWK einstimmig alle drei Verwaltungsvereinbarungen zu "Exzellenzstrategie" (so heißt die Exzellenzinitiative seit Freitag, um ihre Langfristigkeit zu betonen), "Innovativer Hochschule" und Nachwuchspakt durchgewinkt hat, im Falle der Exzellenzstrategie mit der Enthaltung Hamburgs, sollen jetzt die Chefs in Bundeskanzleramt und den 16 Staatskanzleien auf die Beschlüsse eingeschworen werden. Sie stimmen am 16. Juni über die Vereinbarungen ab.
Gleichzeitig haben DFG und Wissenschaftsrat nun erstmals offiziell die Endfassung der Exzellenzvereinbarung zu sehen bekommen, verbunden mit einem Versprechen: Über den Zeitplan könne man nochmal reden. Die GWK wolle ihn so verstanden wissen, "dass zwei Eckdaten gesetzt sind, nämlich April 2017 als fester Termin für die Einreichung der Skizzen für Exzellenzcluster und Juli ...
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