Digitale Transformation: Deutschland kann der große Gewinner sein. Aber nur wenn wir Wissenschaft und Wirtschaft besser zusammenbringen. Ein Gastkommentar
Debatte: Die Zukunft der Forschung (III)
Immer wieder kommen in meinem Blog Gastautoren zu Wort. Eine Frage, die viele bewegt: Wie soll, wie muss sich das System Wissenschaft weiterentwickeln zwischen Wettbewerb und Kooperation, zwischen Grundlagenforschung und Transfer, um effizient, effektiv und fair zu bleiben? Kürzlich forderte Klaus Diepold von der Technischen Universität München Forschungsförderung per Lotterie; Oliver Günther, der Präsident der Universität Potsdam, erläuterte, warum das System des wissenschaftlichen Publizierens vor dem Kollaps steht. Diesmal fordert der Unternehmensberater Michael Alexander eine neue Annäherung von Wissenschaft und Wirtschaft.
Von Michael Alexander
Unser Leben ist digital. Wir kaufen online ein, kommunizieren via Smartphone und nutzen Medien übers Internet. Doch das ist längst nicht alles: Inzwischen hat die digitale Transformation auch sämtliche Stufen der industriellen Wertschöpfung erfasst, von der Logistik über die Produktion bis hin zur Dienstleistung. Der industrielle Kern Deutschlands und Europas verändert sich grundlegend. Das kann uns neues Wachstum bescheren, Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten und eine höhere Ressourcenproduktivität. Es kann aber auch den Verlust der Weltmarktführerschaft für deutsche und europäische Industrieunternehmen bedeuten, wenn die digitale Transformation nicht entschieden angegangen wird. Google, Apple ...
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