Nicht so schnell
Am Donnerstag sollten die drei Max-Planck-Pilotschools gekürt werden. So, wie es aussieht, wird es erst einmal bei einer Vorauswahl bleiben. Die Hochschulen treten auf die Bremse.

Foto: MPG-Generalverwaltung in München . (Wiggum: " MPG administration building munich may 2006 ", GNU FDL 1.2 )
EIGENTLICH SOLLTE ES noch viel schneller gehen. Bis zum 15. Mai hatte die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) die Bewerbungsfrist für die geplanten Max Planck Schools angesetzt, und erst auf Drängen der Universitäten ließ sie sich auf eine Verlängerung bis zum 1. Juli ein. Am Ende sind ganze acht Förderanträge in der Münchner Generalverwaltung eingegangen. Bei zweien haben dem Vernehmen nach Fraunhofer-Wissenschaftler die Federführung, bei einem Uni-Wissenschaftler – und bei fünf Forscher aus der Max-Planck-Gesellschaft.
Diesen Donnerstag trifft sich nun die Auswahlkommission, bestehend aus drei Hochschul- und drei MPG-Vertretern und jeweils einem Vertreter von Helmholtz, Leibniz und Fraunhofer. Den Vorsitz führen MPG-Präsident Martin Stratmann und Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Kurz danach wollte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) zusammen mit Stratmann die ausgewählten Projekte präsentieren, berichtete die FAZ vor dem Wochenende (leider nicht online). Doch daraus wird vorerst nichts, denn die Hochschulen treten erneut auf die Bremse.
Bestenfalls könne man am Donnerstag eine Vorauswahl vornehmen, ...
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