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Wo die armen Kinder zur Schule gehen

Alle Kinder sollen die gleichen Bildungschancen haben – unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern. Daten aus Berlin zeigen, wie stark die soziale Spaltung an den Schulen der Hauptstadt tatsächlich ist. Ein Gastbeitrag von Daniela von Treuenfels.

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Artikelbild: Wo die armen Kinder zur Schule gehen

Werschinski: " Kinder auf dem Schulweg ", CC BY-SA 3.0

ARME KINDER IN BERLIN gehen vor allem in den Bezirken Kreuzberg-Friedrichshain, Neukölln und Mitte zur Schule. Die Hauptlast der gesellschaftlichen Segregation tragen hauptsächlich die Grundschulen, gefolgt von den Förderschulen und den Sekundarschulen. Gymnasien kennen Kinderarmut in größerem Umfang eher selten. Auch die Privatschulen entziehen sich größtenteils einer gesellschaftlichen Verantwortung.

Das geht aus der Antwort einer parlamentarischen Antwort der Senatsbildungsverwaltung hervor, die Joschka Langenbrinck, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für die SPD, gestellt hatte. Der Neuköllner Parlamentarier hatte in den vergangenen Wochen bereits für Wirbel gesorgt: seiner Initiative ist es zu verdanken, dass die Berliner Ergebnisse der bundesweiten Vergleichstests transparent gemacht wurden. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) wollte dem Abgeordnetenhaus eine Auskunft darüber verweigern.

Dass jetzt eine Auflistung der Zahlen der Kinder mit Lernmittelbefreiung veröffentlicht wird, ist neu. Die sogenannte lmb-Quote misst die Zahl der Kinder aus Haushalten mit Sozialhilfebezug. Diese Köpfe sind deshalb zählbar, weil diese Familien von der ...

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