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Digitalagentur? Gute Idee – wenn man es richtig macht

Die Große Koalition will Deutschland zum Digitalland machen und die öffentliche Verwaltung reformieren. Ein paar Vorschläge, wie das gelingen könnte. Von Ines Mergel.

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Artikelbild: Digitalagentur? Gute Idee – wenn man es richtig macht

Bild: pixabay/geralt

DER ZWISCHEN CDU/CSU und SPD ausgehandelte Koalitionsvertrag sieht eine E-Government- oder Digitalagentur vor. "Wir wollen unser Land in allen Bereichen zu einem starken Digitalland entwickeln", heißt es im Koalitionsvertrag. Aber was könnte das konkret bedeuten? Deutschland hat bisher keine Erfahrung mit Digitalagenturen. Umso wichtiger ist es, sich entsprechende Vorbilder im Ausland anzuschauen.

Der Blick nach Dänemark, Großbritannien oder in die USA lehrt: Wenn eine Digitalagentur richtig aufgestellt ist, kann sie den digitalen Wandel der öffentlichen Verwaltung rasant vorantreiben, gemeinsame Standards auf allen Verwaltungsebenen schaffen, Bürokratie reduzieren und mehr Bürgernähe ermöglichen. Im Kern geht um neue, für alle Menschen einfach anwendbare Onlineangebote, die denen ähneln, die wir alle aus unserem privaten Lebensumfeld gewöhnt sind, zum Beispiel wenn wir online einkaufen oder soziale Netzwerke nutzen.

In Europa hat Dänemark bereits 2011 eine Digitalisierungsagentur im Finanzministerium gegründet, die digitale Lösungen gemeinsam mit Bürgern vorbereitet, auf breiter Fläche testet und allen Verwaltungsebenen zur Verfügung stellt. Vor allem im anglo-amerikanischen Ausland haben sich Digitalagenturen bereits als wichtiges Instrument der Verwaltungsmodernisierung ...

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