Direkt zum Inhalt

Frau Merkel, reden Sie mit den Schulen!

Das meiste Bundesgeld soll dorthin gehen, wo die Schüler am ärmsten und die Schulen am kaputtesten sind? Klingt logisch. Aber wenn die Politik das wirklich will, sollte sie ein paar Dinge beherzigen. Ein Gastkommentar von Daniela von Treuenfels

Bild
Artikelbild: Frau Merkel, reden Sie mit den Schulen!
Daniela von Treuenfels. Bild: privat

STELL DIR VOR, du bist Finanzminister oder Kanzlerin und musst vergleichsweise wenig Euro in ganz viele kaputte Schulen geben – wie gehst du vor? Auf so eine scheinbar komplizierte Frage kann man sehr einfache Antworten bekommen. Die kaputtesten Schulen zuerst, oder: zuerst dort, wo die ärmsten Kinder lernen. Oder: Gut muss es werden – modern, hochwertig, langlebig und flexibel nutzbar. Das Dumme ist nur: Alle simplen, nachvollziehbaren und klaren Möglichkeiten scheiden aus. Deutschland, wir müssen reden.

Das Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung beispielsweise sorgt dafür, dass den Bundesländern, die das Geld aus der Bundeskasse verteilen sollen, nicht wissen, in welchem Zustand die Schulen sind. Manchmal fragen Abgeordnete der Landesparlamente ihre Regierung: Hey, wir haben gehört, wisst ihr mehr? Die Antworten sind immer ähnlich und reichen von "nicht zuständig", "keine Ahnung" bis hin zu unvollständigen freiwilligen Angaben der Städte und Gemeinden. Manche Kommunen können nicht antworten, andere kennen den Zustand ihrer ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Money makes the world go around – aber nicht die deutschen Unis?

Money makes the world go around – aber nicht die deutschen Unis?

Viele Hochschulrektoren hierzulande wollen groß ins Fundraising einsteigen. So richtig verstanden, um was es dabei geht, haben sie aber offenbar nicht.  Von Jeffrey Peck.


  • Wie ich mir den Nationalen Bildungsrat vorstelle

Wie ich mir den Nationalen Bildungsrat vorstelle

Jetzt ist die Zeit für Bund und Länder, in die Verhandlungen um das neue Gremium einzusteigen. Welche Struktur soll der Rat bekommen, wie Beschlüsse fassen? Und wer könnte drinsitzen? Ein Gastbeitrag von Anja Karliczek.


  • Artikelbild: Wir dürfen nicht zum Alltag übergehen

Wir dürfen nicht zum Alltag übergehen

Die Ursachen der antisemitischen Attacken in unseren Schulen und Straßen müssen in der Bildungspolitik bekämpft werden. Ein Gastbeitrag von Ernst Dieter Rossmann.


Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • Ein Versprechen für die klügsten Köpfe in aller Welt

Ein Versprechen für die klügsten Köpfe in aller Welt

Diese Woche feiert Europa 20 Jahre Europäischen Hochschulraum. Höchste Zeit, die großartige Idee von damals in die komplexe Wirklichkeit von heute zu übersetzen. Ein Gastkommentar von Wiebke Esdar.


  • Wir müssen die Debatte führen, ob wir wollen oder nicht

Wir müssen die Debatte führen, ob wir wollen oder nicht

Wie verändert die Digitalisierung unsere Arbeitswelt? Was macht der drohende Jobverlust mit unserer Gesellschaft? Und wie integrieren wir künstliche Intelligenz in unser Bildungssystem? Ein Gastbeitrag von Denise Feldner.


  • Artikelbild: Bildungsrat: Hoffnungsträger mit zweifelhafter Vorgeschichte

Bildungsrat: Hoffnungsträger mit zweifelhafter Vorgeschichte

Bund und Länder ringen um die Ausgestaltung eines nationalen Bildungsrates. Schaut man auf die bisherige Debatte, wünscht man sich mehr Bewusstsein für das, das schon einmal war. Ein Gastbeitrag von Hans-Gerhard Husung