Neuer Name, noch viel Arbeit
Heute verhandeln Bund und Länder über den Hochschulpakt weiter – und hoffentlich nicht nur darüber.
HEUTE treffen sich wieder die Staatssekretäre von Bund und Länder in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Im Augenblick diskutieren sie im Monatsrhythmus die Nachfolge der großen Wissenschaftspakte.
Auch diesmal stehen bei Hochschulpakt und Qualitätspakt Lehre noch keine Vorentscheidungen an, doch die Verhandlungspositionen werden allmählich präziser. Im September war Georg Schütte erstmals als zuständiger BMBF-Staatssekretär dabei, und an ein paar Stellen immerhin war man sich schon einig.
Erstens: Der Hochschulpakt (der wohl einen neuen Namen bekommen wird, um den Neuanfang zu verdeutlichen – welcher Name, ist offen) soll zu mehr Dauermitteln für die Hochschulen führen, die diese auch in mehr Dauerstellen umsetzen dürfen.
Zweitens: Der bisher einzige Indikator "zusätzliche Studienanfänger" hat ausgedient. Um künftig neben dem Erhalt der vorhandenen Kapazitäten die Studienqualität zu betonen, soll es einen "Mischindikator" geben, der aus einer Reihe von Parametern bestehen soll. Welche das sind, muss noch festgelegt werden. Hier sind die Länder schon fleißig am Rechnen , welche Kombination von Parametern zu welchen finanziellen Folgen führt. Entscheidend aus Sicht der Länder: Die Verschiebungen gegenüber dem Status-Quo dürfen nicht zu heftig und nicht zu plötzlich ausfallen. Eine ...
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