Das wurde was
Bund und Länder einigen sich beim FH-Programm und bei den weiteren anstehenden Pakten. Finanziell ist es ein kluger Kompromiss.

NATÜRLICH, MEHR geht immer. Aber dass sich Bund und Länder in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) geeinigt haben, dass jetzt das oft als "kleines Paktpaket" bezeichnete Bündel von Programmen kommen kann, ist eine hervorragende Nachricht. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) und Bremens Wissenschaftssenatorin Eva Quante Brandt (SPD) war insofern gute Laune gestattet heute Nachmittag in ihrer Pressekonferenz.
Sofern ihnen angesichts des Schlafdefizits danach war. Bis tief in die Nacht hinein wurde beim informellen Kamingespräch gerungen, bei dem traditionell nur die Minister zugelassen sind, vor dem Treffen schien der Durchbruch keineswegs sicher . Doch der Erwartungsdruck, unter dem beide Seiten standen, war enorm. Der Bund habe seine gesamtstaatliche Verantwortung wahrgenommen, sich aber auch "flexibel und großzügig gezeigt", sagte Karliczek vor der Presse. Die Wissenschaft lebe auch davon, "dass Bund und Länder sich gleichermaßen engagieren", sagte Quante-Brandt.
Nach der Einigung heute Nacht hätte der offizielle Teil der GWK-Sitzung Freitagvormittag also richtig entspannt werden können, hätte in der Runde nicht – extrem ungewöhnlich – auch ein Finanzminister gesessen. Noch dazu einer, der früher selbst einmal Bildungs- und Wissenschaftsminister war: Mathias Brodkorb (SPD) ...
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