Doch dann kam Dieter Nuhr
Die DFG, der Comedian und ein bemerkenswerter kommunikativer Schlingerkurs: Wird der Forschungsförderer an der Causa Nuhr wachsen?

Da steht er wieder: Der Beitrag Dieter Nuhrs auf der DFG-Kampagnenwebsite. Foto: Screenshot.
"FÜR DAS WISSEN ENTSCHEIDEN" heißt die Kampagne, mit die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Gründung ihrer Vorgängerorganisation vor 100 Jahren feiert. Vor allem aber will sie, wie Deutschlands größte Forschungsförderorganisation zum Kampagnenstart im Januar verkündete, "die Prinzipien einer freien und unabhängigen Wissenschaft sowie deren Wert für eine offene und informierte Gesellschaft prominent öffentlich sichtbar machen".
Festveranstaltungen waren geplant, ein Schauspielerkollektiv sollte monatelang mit einem eigens gebrandeten Expeditionsbus durch die Lande fahren und mit den Menschen über Wissenschaft ins Gespräch kommen. Doch "dann kam Corona", wie es wenig originell auf der Kampagnen-Website heißt.
Viele Live-Events fielen ins Wasser, die Expedition konnte gar nicht erst starten, es blieb vor allem die Online-Aktion „#fürdasWissen“, die, so die DFG, "allen Interessierten eine Bühne für Text-, Bild- und Video-Statements" bieten solle. Ansonsten wurde es ruhig um die einst mit Millionen geplante Kampagne.
Doch dann kam Dieter Nuhr. Und eines ist sicher: Die Aufmerksamkeit hat die Kampagne seitdem. Aber anders als gedacht.
Die DFG hatte neben anderen Promis auch den Kabarettisten ...
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