Direkt zum Inhalt

Hoffentlich gibt's unbequemen Rat für die Kultusminister

Die Wissenschaftler, die die KMK in der neuen "StäWiKo" beraten, sollten klare Verhältnisse schaffen – und dafür sorgen, dass sich dieselben Miseren nicht wiederholen.

Bild
Artikelbild: Hoffentlich gibt's unbequemen Rat für die Kultusminister

Foto: Alex Barcley, Pixabay.

WENN ES GUT LÄUFT mit der "StäWiKo", dann werden einige Kultusminister bald bereuen, dass sie deren Gründung zugestimmt haben.

Die frisch berufene " Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz " soll die Bildungspolitik beraten. Frei von allen Weisungen sollen ihre 16 Mitglieder öffentlich Reformvorschläge für ein besseres Bildungssystem vorlegen. Inmitten der vielleicht größten Krise des Bildungsföderalismus eröffnet sich hier die Chance zu einem bildungspolitischen Aufbruch, mit der nach dem Abschuss des zuvor geplanten Nationalen Bildungsrats durch Bayern & Co kaum noch zu rechnen war.

Kürzlich ist die StäWiKo zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengekommen, sie hat mit Olaf Köller und Felicitas Thiel zwei herausragende Bildungswissenschaftler zu ihren Vorsitzenden gewählt.

Schnell Unabhängigkeit sichern

Und so neu die Kommission ist, sie hat nur ein kurzes Fenster, um die ihr auf dem Papier zugesicherte Unabhängigkeit gegenüber der Politik abzusichern, mit anderen Worten: von Anfang an klare Verhältnisse zu schaffen. Denn schon jetzt scheinen einige Kultusminister zu denken, sie könnten bei der StäWiKo bestellen, was diese zu empfehlen hat und ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • In eigener Sache

In eigener Sache

Juni 2021 Liebe Leserinnen und Leser, heute ziehe ich erneut Bilanz über die Nutzung meines Blogs und die Unterstützung, die ich für seinen Betrieb in Form freiwilliger Zahlungen erfahre. Die Höhe der Beiträge hat sich im Mai nach einem deutlichen Rückgang in den Monaten zuvor stabilisiert, die Zahl der Spender*innen stieg, wofür ich allen herzlich danke.


  • Wie kann das sein?

Wie kann das sein?

Christian Heinze, 21, versteht nicht, warum in deutschen Schulen so viel schiefläuft. Darum engagiert sich der Student jetzt im neuen Bürgerrat "Bildung und Lernen".


  • Artikelbild: Ungleiches endlich ungleich behandeln

Ungleiches endlich ungleich behandeln

Bund und Länder wollen die Aufhol-Milliarde nach dem Gießkannen-Prinzip verteilen – obwohl die Kinder, die Unterstützung brauchen, regional ungleich verteilt sind. Wie eine faire Bildungspolitik ihr Geld verteilen würde? Der Bildungsexperte Detlef Fickermann hat es durchgerechnet.