Ist es dann mal gut jetzt?
Warum die Corona-Zahlen bei den Kindern gerade abstürzen, was das mit der Datenerhebung zu tun hat und warum wirklich Schluss sein sollte mit den schrägen Debatten über ihre Rolle in der Pandemie.
WENN ES SICH NICHT UM EINE PANDEMIE HANDELTE und die Debatten der vergangenen zwei Jahre nicht so ermüdend gewesen wären, könnte man es fast lächerlich finden.
In der vergangenen Kalenderwoche infizierten sich nachweislich 74.765 Kinder und Jugendliche unter 15 mit dem Coronavirus. So wenige wie seit Anfang Januar 2022 nicht mehr. Obwohl zu dem Zeitpunkt Omikron noch nicht überall die Herrschaft übernommen hatte und gesamtgesellschaftlich nicht einmal halb so viele Neuinfektionen (338.000) gemeldet wurden wie in der vergangenen Woche (710.000).
Deshalb wurde damals auch wie gewöhnlich von den exorbitant hohen Inzidenzen bei Schulkindern berichtet. Interessant hingegen, dass in dieser Woche bislang nicht die folgende Schlagzeile erschien: "Kinder und Jugendliche stecken sich weitaus seltener an als Erwachsene." Das wäre zwar, weil es sich lediglich um die offiziellen Meldedaten handelt, ebenso irreführend wie die so oft gelesenen Schlagzeilen von den überdurchschnittlich häufig infizierten Schülern, aber gut.
Fest steht: In der vergangenen Kalenderwoche lag der Anteil der 0- bis 14-Jährigen an allen von den Gesundheitsämtern ...
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