Etwas weniger weniger Geld
Die Proteste gegen die Kürzungen bei DAAD und Humboldt-Stiftung zeigen erste Erfolge: Das Auswärtige Amt will zumindest die globale Minderausgabe für dieses Jahr halbieren.

Symbolbild " mehr als halbvolles Glas": Ulrike Leone / Pixabay.
ES IST EIN KLEINER ERFOLG. Das Auswärtige Amt kürzt die Kürzungen bei der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH) und beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ein wenig. Allerdings vorerst nur in diesem Jahr. Wie die AvH mir gegenüber bestätigte, wird die von der Stiftung verlangte sogenannte "globale Minderausgabe" dieses Jahr von 3,5 auf 1,75 Millionen Euro halbiert. Beim DAAD hält man sich in Hinblick auf konkrete Beträge bedeckt, aber auch dem Austauschdienst lässt das Ministerium von Annalena Baerbock (Grüne) 2022 einige Millionen mehr als ursprünglich befürchtet.
Der Gang an die Öffentlichkeit scheint sich für die Organisationen gelohnt zu haben. Unter anderem hatte nach Bekanntwerden der Sparpläne ein offener Protestbrief an Baerbock mehr als 3.200 Erstunterzeichner*innen gefunden. Die Kürzungen stünden in eklatantem Widerspruch zur im Koalitionsvertrag angekündigten Erhöhung der institutionellen Förderung von DAAD und AvH um drei Prozent pro Jahr, heißt es in dem Schreiben, über das ich zuerst vergangene Woche berichtet hatte und das die Rücknahme der Einsparungen fordert. Die deutschen Hochschulen müssten "internationale Orte ...
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