Das sollte uns Zukunft wert sein
Bildung für nachhaltige Entwicklung soll auf den Lehrplan aller Schulen in Deutschland. Doch die Bundesrepublik ist von diesem Ziel weit entfernt. Eine Studie zeigt, was die Umsetzung bedeuten würde – und was sie kostet. Ein Gastbeitrag von Thomas Hohn.

Wordcloud "Bildung für nachhaltige Entwicklung" aus der Studie von Greenpeace und "Bündnis Zukunfts Bildung", Gestaltung: Schmucker Grafik Design · Heidelberg.
LEHRKRÄFTEMANGEL, MARODE SCHULEN, schleppende Digitalisierung und fehlende Fachkräfte sind nur einige Indikatoren für ein Bildungssystem in der Krise. Spätestens die Pandemie hat wie ein Brennglas gezeigt, wo die Schwächen des Bildungssystems liegen. Ein einfach "Weiter so" ist keine Option. Niemand wird bestreiten, dass Bildung zukunftsfähig aufgestellt sein muss. Doch welche finanziellen Mittel braucht es für eine solche Bildung im 21. Jahrhundert? Und warum fällt es in Deutschland so schwer, diese Frage überhaupt zu stellen?
Greenpeace und "Bündnis ZukunftsBildung", eine Initiative deutscher Nichtregierungsorganisationen, haben es getan. "Warum redet niemand über Geld?" – lautet der Titel einer Studie , die sie bei der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Auftrag gegeben haben. Sie berechnet den Finanzbedarf für "Zukunftsinvestitionen und Maßnahmen zur flächendeckenden Einführung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schulen". Und nimmt Bund, Länder und Gesellschaft ...
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