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Die Neue

Die KI-Expertin Tina Klüwer soll die Vakanz an der Spitze der BMBF-Innovationsabteilung beenden. Eine gute und interessante Personalentscheidung von Forschungsministerin Stark-Watzinger.

SEIT ANFANG JUNI ist die Leitung der Innovationsabteilung im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unbesetzt. Damals hatte BMBF-Chefin Bettina Stark-Watzinger (FDP) die Informatikerin Ina Schieferdecker von einem Tag auf den anderen abberufen, ohne eine Nachfolge in der Hinterhand zu haben. Vor sechs Wochen hatte die Pressestelle des Ministeriums dann auf meine Anfrage hin mitgeteilt , die Nachbesetzung sei "derzeit in Vorbereitung und soll in Kürze erfolgen".

Wie zuerst mein Kollege Manfred Ronzheimer im Tagesspiegel Background berichtete, ist jetzt klar, was mit "in Kürze" gemeint war: Die KI-Expertin Tina Klüwer, aktuell Leiterin des Künstliche Intelligenz Entrepreneurship Zentrums (K.I.E.Z.) in Berlin, soll zum 1. Dezember die Führung der Abteilung 5, "Forschung für technologische Souveränität und Innovationen" übernehmen, teilte Stark-Watzinger am Mittwoch in einer Mail an alle BMBF-Mitarbeiter mit. Was bedeutet, dass diese strategisch so wichtige Position am Ende ein halbes Jahr lang vakant gewesen sein wird.

Auf der Habenseite kann die Ministerin verbuchen, dass die promovierte Computerlinguistin Klüwer einen ausgezeichneten Ruf in der Tech-Szene genießt – und einen interessanten Werdegang vorweisen kann. Neben der Computerlinguistik studierte sie Philosophie ...

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Kommentare

#1 -

Aspergillus | Do., 12.10.2023 - 10:39
Die Vita von Frau Klüwer ist ja echt ein Fang fürs BMBF und Ministerin Stark-Watzinger, und auch, erneut eine Frau für den Job angeworben zu haben. Allerdings hat die Abteilung 5 ja viel viel mehr Themen als „nur“ KI. Eine ausgewiesene Expertin für genau eines dieser vielen Themen an die Spitze zu setzen, auch wenn es ein Querschnittsthema wie KI ist, muss nicht gutgehen. Da ist ein Risiko, dass sie „ihr“ Thema bevorzugt (vielleicht auch unterbewusst) oder auch nur so wahrgenommen wird, wie auch das Risiko, dass sie die KI etwas stiefmütterlich behandelt, um sie nicht zu bevorzugen und weil ...

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