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Neue Lehre – neue Lernarchitekturen!

Nach der Pandemie beim Lernen "back to normal"? Bitte nicht!

Ein Gastbeitrag von Andrea Frank und Lara Kolbert.

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Artikelbild: Neue Lehre – neue Lernarchitekturen!

Beispiel Code University: Dort finden Studierende verschiedene Raumangebote zum Zusammenarbeiten – von der Sitznische bis zum Projektraum. Foto: Co de University.

KINDER UND STUDIERENDE lernen aktuell nicht wie gewöhnlich in Klassen- und Seminarräumen, sondern in ihren Kinderzimmern und Studierenden-WGs. Lehrende und Lernende haben die Chancen digitaler Lernräume erlebt und gleichzeitig die Bedeutung der Schule und des Campus als Begegnungsorte erfahren. Lernen von zu Hause hat uns auf Abstand gebracht: räumlich und emotional. Lernen von zu Hause hat auch Türen geöffnet für neue Wissensquellen und Lernformen: analog und digital.

Die Frage: "Wie und wo wollen wir in Zukunft lernen?", ist damit aktueller denn je. Jetzt heißt es, die Erfahrungen während der Pandemie als Chance für zukunftsorientierte Lernarchitekturen zu nutzen und diese in der Praxis umzusetzen!

Lernarchitektur beschreibt nicht den Raum allein. Lernarchitektur beschreibt die Wechselbeziehung von Architektur und Didaktik. Die bauliche Umsetzung erfolgt auf Grundlage didaktischer Prinzipien. Die Architektur passt sich der Pädagogik an – nicht umgekehrt. Was bedeuten also die neuen Anforderungen an das Lernen und Lehren für die Art und Weise, wie wir Schulen und ...

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Kommentare

#1 -

M. Martin | Di., 30.03.2021 - 12:37
Es gibt meines Wissens nach keinerlei quantitative wissenschaftliche Evidenz dafür, dass die von den Autorinnen geforderten neuen "Lernarchitekturen" irgendwelche lernförderlichen Effekte hätten. Das Geld wäre wesentlich sinnvoller in Lehrerfortbildungen investiert.

#2 -

Th. Klein | Di., 30.03.2021 - 15:56
Ich habe über die "Campus der Zukunft"-Veranstaltungen ähnliche Beispiele kennengelernt. Leider lautet der Satz
"Die Architektur passt sich der Pädagogik an" in der Umsetzung oft "Die Architektur passt sich dem Brandschutz an". Vieles, was in den Diskursen vorgeschlagen wird, lässt sich nicht umsetzen.

#3 -

Michael Liebendörfer | Di., 30.03.2021 - 20:12
Das klingt nach einem erfrischenden Ansatz!

@M. Martin: wenn man das Geld nicht in neue Raumkonzepte investiert, wird man wohl kaum Evidenz in ihrem Sinne finden können. Daher ist etwas Mut hier schon ganz richtig.

Wenn man an machen Hochschulen Studierende sieht, die versuchen, auf der Heizung Notizen zu ihrer Besprechung zu machen, weil es in 100 Metern Umkreis um den Hörsaal keine Tische gibt, dann muss man schon ein gewisses Potential erkennen.

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