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Englisch zum Start, Deutsch zum Abschluss

Die Universität Magdeburg startet einen bilingualen Informatik-Studiengang. Mit dem Programm habe man es nicht nur auf internationale Bewerber abgesehen, sondern auf die Absolventen der 600 bilingualen Gymnasien in Deutschland, sagt Initiator Thomas Strothotte – und wirbt mit einer Vier-Tage-Uniwoche.

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Artikelbild: Englisch zum Start, Deutsch zum Abschluss

Thomas Strothotte , 64, ist Professor für Informatik an der Universität Magdeburg. Er war Rektor der Universitäten Rostock und Regensburg, außerdem Präsident der privaten Kühne Logistics University in Hamburg. Foto: privat.

Herr Strothotte, an der Universität Magdeburg starten Sie im kommenden Wintersemester einen bilingualen Bachelor-Studiengang Informatik und behaupten, er sei bundesweit etwas ganz Besonderes, wenn nicht sogar einmalig. Was macht Sie da so sicher?

Angesichts der vielen Informatik-Studiengänge, die es schon gibt, können wir mit einem neuen Angebot nur bestehen, wenn wir irgendetwas anders, interessanter, besser machen. Viele Hochschulen entscheiden sich für eine weitere Spezialisierung. Wir bauen einen Studiengang auf, der internationale Studierende mit wenig Deutschkenntnissen im Laufe von drei Jahren so weit bringt, dass sie nicht nur fachlich, sondern auch sprachlich auf den deutschen Arbeitsmarkt oder ein rein deutschsprachiges Studium vorbereitet sind und mehr noch, auf die soziale Teilhabe in Deutschland.

Ein Studiengang nur für ausländische Studierende?

Gerade nicht! Bei den deutschen Studierenden ...

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Kommentare

#4 -

David J. Green | Fr., 28.06.2024 - 11:07
Ein tatsächlich interessanter Ansatz: allerdings verstehe ich die Trennung der beiden Sprachschienen nicht, schließlich will man für diesen Studiengang gerade die einheimischen Studis gerade aus bilingualen Gymnasien rekrutieren. Allein durch ein verpflichtendes Wissenschaftsenglisch-Modul wird die angestrebte Integration der beiden Sprachschienen kaum zu verwirklichen sein: zumal das implizieren würde, dass selbst jene, die Englisch als Muttersprache sprechen, Wissenschaftsenglisch belegen müssten.

Grundständige internationale Studiengänge stellen leider eine Catch 22-Situation dar: einerseits brauchen wir sie wirklich, wie im Artikel dargestellt, andererseits aber riechen sie stark nach dem Kaschieren von überschüssiger Lehrkapazität.

Ansonsten: Leider muss ich feststellen, dass der Konstruktivitätsgrad bei den Kommentaren zu ...

#5 -

Jan-Martin Wiarda | Fr., 28.06.2024 - 12:07
Lieber Herr Green,



leider haben Sie Recht, dass derzeit bei verschiedenen Themen mehr destruktive Kommentare unterwegs sind als sonst. Die veränderte Diskursatmosphäre in unserer Gesellschaft schlägt leider bis hier in den Blog durch, in dem ich mir kritische, aber wertschätzende Diskussionen wünsche. Und ich bin immer wieder mit der Frage konfrontiert, was ich als Meinungsäußerung noch freischalte und wo es Richtung Trollerei geht. Hin und wieder stelle ich Kommentare nur mit Bauchschmerzen frei. Hin und wieder geht mir auch etwas durch. Wie hier in der Kommentarspalte. Weshalb ich zwei Kommentare jetzt verborgen habe. Ich bitte um Entschuldigung!



Und bitte alle ...

#6 -

Rosi Emmerlich | Sa., 20.07.2024 - 15:53
Ich verstehe als aktive Studentin der Informatik nicht, was der Vorschlag von Herrn Strothotte für eine Vierstunden-Woche praktisch bringen soll. Jedenfalls werde ich wohl nicht, wie ursprünglich von mir beabsichtigt war, nach Magdeburg wechseln. Schade !

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