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Und was ist mit der Wissenschaft?

Die CDU wählt ein neues Gesicht an ihre Spitze - und drei Kandidaten haben gute Chancen, die Politik der Zukunft mitzubestimmen. Was haben Merz, Kramp-Karrenbauer und Spahn mit der Wissenschaft vor?

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Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn (von links). Quellen: Artikelende

DIE RECHERCHE BEGINNT mit einer Ernüchterung. Drei Anfragen gehen raus, dreimal folgt zunächst gar keine Reaktion. Dann auf Nachfrage zwei Absagen: Ein Interview? Jetzt? Zu Wissenschaftspolitik? Sorry, keine Zeit. »Aufgrund der hohen Termindichte« stehe Herr Spahn nicht zur Verfügung, heißt es aus seinem Bundestagsbüro. Herr Merz könne derzeit an einem Interview leider nicht teilnehmen, antwortet seine Anwaltskanzlei. Und was sagt der CDU-Presssprecher von Annegret Kramp-Karrenbauer? Der antwortet auch auf Nachfrage nicht.

Nein, man kann wirklich nicht behaupten, dass Forschung und Wissenschaft im Fokus stehen beim Rennen um den CDU-Vorsitz. Am Wochenende entscheidet der Bundesparteitag in Hamburg, welcher der bis zu zwölf Bewerber die Nachfolge von Angela Merkel antreten darf. Doch nur drei von ihnen werden ernsthafte Chancen eingeräumt: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, 38; der Generalsekretärin der Bundespartei, Kramp-Karrenbauer, 56; und dem anderthalb Jahrzehnte aus der Politik abgetauchten ehemaligen Oppositionsführer Friedrich Merz, 63.

Gemeinsam tingeln sie derzeit durchs Land, präsentieren sich und ihre Pläne auf Regionalkonferenzen von Lübeck bis Idar-Oberstein. Sie äußern sich zum Asylrecht, zur Einkommensverteilung und zu Dieselverboten. ...

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Kommentare

#2 -

Klaus Hekking | Do., 06.12.2018 - 08:15
Jeder neue Kanzler dürfte erst mal einen Kassensturz machen. Was wurde ausgegeben, wofür, was hat es gebracht, was wurde versäumt Ich fürchte, dass nach der Politik des wedelnden Scheckbuchs gerade auch in der Wissenschaftspolitik von Frau Merkel auch in der Haushalts- und Finanzpolitik noch einige böse Überraschungen auf uns warten.

#3 -

Saarländerin | Do., 06.12.2018 - 16:39
Wenn man sich anschaut, was Frau Kramp-Karrenbauer in den letzten Jahren als "Wissenschaftsministerin" im Saarland angerichtet hat, ist nichts Gutes zu befürchten: ja, es haben sich Institute angesiedelt, die Uni hatte ihre Leuchttürme, in einzelnen Bereichen! Und vor allem weniger durch das Zutun der ehemaligen Ministerpräsidentin. An anderen Stellen wurde gekürzt, was das Zeug hielt, Universitätsgebäude sind und waren so baufällig, dass sie geschlossen werden mussten (https://www.uni-saarland.de/nc/universitaet/aktuell/artikel/nr/14475.html) , Sanierungsstau in Millionenhöhe (https://www.uni-saarland.de/nc/universitaet/aktuell/artikel/nr/18556.html), teures KPMG-Gutachten (https://asta.uni-saarland.de/aktivitaeten/?p=122), dessen Empfehlungen dann aber nicht umgesetzt wurden, und und und.

Großes vergeht im Kleinen.

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