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Warum wir einen guten Gesetzentwurf noch besser machen müssen

Der Bundestag berät die steuerliche Forschungsförderung. Der Ansatz von Finanzminister Scholz ebnet den Weg dazu. Damit auch kleine und mittlere Unternehmen für ihre Innovationskraft belohnt werden, braucht er jedoch eine entscheidende Ergänzung. Ein Gastbeitrag von Oliver Kaczmarek, Lothar Binding und Manja Schüle.

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Artikelbild: Warum wir einen guten Gesetzentwurf noch besser machen müssen

Foto: Republica - cco.

DIE FORSCHUNGSLANDSCHAFT IN Deutschland ist gut gepflegt. Einerseits. Denn andererseits gibt es Felder, die noch bestellt werden müssen. Mit dem Pakt für Forschung und Innovation haben wir deshalb den Akzent auf Transfer und Translation gesetzt. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren mit gesicherten Aufwüchsen von drei Prozent werden 120 Milliarden Euro investiert. Das gibt es sonst nirgendwo in der Europäischen Union. Einerseits. Denn andererseits schöpfen wir das Potenzial für Innovationen noch nicht aus, insbesondere in der der Forschung kleinerer und mittelständischer Unternehmen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat mit seinem Gesetzesentwurf den Weg geebnet, um auf unbürokratische Weise und mit klarer, volkswirtschaftlicher Zielrichtung die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung einzuführen. Er setzt den richtigen Impuls angesichts sich eintrübender konjunktureller Aussichten: Wir investieren in die Innovationsfähigkeit unserer Volkswirtschaft, statt mit pauschalen Umsatzsteuersenkungen schnell verpuffende Einzelaktionen zu starten.

Mit seinem Ansatz, Personalaufwendungen für Forscherinnen und Forscher zu ...

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Kommentare

#1 -

Georg Kääb, Sp… | Do., 26.09.2019 - 13:15
Es ist verständlich, wenn sich in dieser Sache nach gefühlt ewigen Diskussionen die Politik auf die eigene Schulter klopft jetzt überhaupt einmal "etwas" in ein Gesetz geformt zu haben. Das Geplänkel um steuerliche Anrechnungen beim Auftraggeber oder -nehmer lenkt dabei aber leider davon ab, dass dieser jetzige Entwurf noch IMMER weit hinter den Regelungen beispielsweise in Österreich (!) hinterherhinkt, von Frankreich ganz zu schweigen... also: MEHR Prozente bei die Fische bitte!! siehe: https://www.vbw-bayern.de/Redaktion/Frei-zugaengliche-Medien/Abteilungen-GS/Wirtschaftspolitik/2019/Downloads/1903-Steuerliche-FuE-Foerderung_final.pdf

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